Frau Duensing stellt sich vor

Frau Duensing stellt sich vor

Moin oder wie man so schön in meiner Geburtsstadt Nordhausen sagt wieähn. Mit diesen einleitenden Worten möchte ich, Heike Duensing, mich Euch als eine der NEUEN Lehrerinnen des Ulricianums nun einmal ausführlicher vorstellen. Mein Leben begann im Sommer 1980 relativ harmlos und unspektakulär in einem Land, dessen wahrhaftige Existenz heute nur noch in Geschichtsbüchern zu finden ist.

Nach neun langen Jahren der begrenzten Kindheit am südlichen Rande des idyllischen Harzes erblickte ich erstmals 1989 legal die weite Welt der Kinderschokolade und die bis dahin mir vorenthaltende Vielfalt an Südfrüchten. Nach meiner 12jährigen Schullaufbahn am Humboldt Gymnasium in Nordhausen zog es mich 1999 dann direkt nach meinem Abitur in die Universitätsstadt Göttingen. Ich entschloss mich aufgrund meiner früh entdeckten Liebe zum Sport, ich war vier als ich erstmals das Laufwerk einer Turn-Kaderschmiede betrat, das Fach Sport zu studieren.

Die Liebe zum Fach Deutsch könnte man als Liebe auf den zweiten Blick bezeichnen, welche erst im Rahmen meiner Existenz als Schülerin  der Sek. II entfacht wurde. Im Laufe meines Studiums hatte ich dann endlich mehrfach die Möglichkeit meine begrenzte Kindheit zu kompensieren, indem ich mir mein Sportler- und Germanistendasein mit verpflichtenden Windsurfing-Trips, Ruder- und Skifahrten sowie ausgiebigen Literaturexkursionen „erschwerte“. Dementsprechend gestaltete sich mein Bild eines perfekten Schülers UND Lehrers im Laufe der Jahre wie folgt:  Habe Spaß an allem was du tust und vor allem zeig dieses ruhig deinen Mitmenschen. Gut man kann nicht immer im Kreis grinsen und sich über alles freuen, aber man kann bei aufkommendem Unmut zumindest  plüschig aussehen und winken. 😉

Die Entscheidung Lehrerin zu werden stand ebenso bereits im Kindesalter fest. Warum, kann ich heute gar nicht mehr so genau sagen, ich erinnere mich zumindest nicht daran jemals einen anderen Berufswunsch gehabt zu haben. Die Gründe, warum ich mich endgültig für den Lehrerberuf entschieden habe, sind vielfältiger Natur. Zum einen möchte ich in einem Beruf arbeiten, in dem man mit anderen echten Menschen leben und arbeiten darf, kann, möchte, muss, will, soll … !!!  zum anderen war ich selbst kein Kind von Traurigkeit und ich habe meine Schulzeit in vollen Zügen genossen. Zudem kann ich mir keinen besseren Beruf vorstellen für jemand wie mich, der ständig Hummeln im Po hat und aktiv sein will.

Nach der Geburt meiner Tochter im Jahr 2003 stand für mich umso mehr fest, dass ich auf jeden Fall mit jungen echten Menschen zusammenarbeiten möchte. Schließlich vollendete ich im Oktober 2009 meinen Plan Deutsch- und Sportlehrerin zu werden und hielt nach Abschluss meines Referendariats in Göttingen Ausschau nach einem geeigneten Ort für mein kommendes Lehrerindasein. Mein innerster Drang nach salziger Meeresluft und Küstennähe verschlug mich dann im Oktober 2009 an unser Gymnasium Ulricianum hier im beschaulichen Aurich, wo ich mich bisher sehr wohl fühle. Zukünftig freue ich mich auf weitere gute Zusammenarbeit mit allen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie meinen Kolleginnen und Kollegen.                                                                                                                                                                               von Heike Duensing