UPDATE: Au-pair in Neuseeland: Teil 6

UPDATE: Au-pair in Neuseeland: Teil 6

Mein Leben hier ist besser als perfekt. Atemberaubende Landschaft, super Wetter und liebe Menschen um mich herum. Am Wochenende stundenlange Strandspaziergänge. Barfuß durch den Sand laufen, der frische Wind weht einem durch die Haare, warme Sonnenstrahlen auf der Haut, das Rauschen des Pazifiks und der kilometerlange, menschenleere Strand. Besser geht es gar nicht! Abends mit Freunden Beachvolleyball spielen, danach noch gemütlich zusammen an der Bar sitzen und reden. Nachts durch die schlafende Stadt zu schlendern, verträumt in die Sterne zu schauen… Noch nie habe ich einen so sternenklaren Himmel gesehen, wie hier in Neuseeland. Unbeschreiblich schön!

Strandspaziergang

Caleb, ein Neuseeländer und mittlerweile ein sehr guter Freund von mir, hat mich am Sonntag mit auf Jagd genommen. Ich dachte jagen gehen bedeutet, dass man ein Gewehr nimmt, sich im Busch versteckt und wartet bis man ein Tier entdeckt und schießt. Aber es war ganz anders. 3 Windhunde suchen nach Tieren, die Jäger folgen den Hunden. Wenn die Hunde ein Tier gefunden haben, beißen sie wild drauf los, sodass das Tier nicht mehr weglaufen kann. Erst dann kommen die Jäger ins Spiel. Sie erschießen das Tier oder erstechen es. In Neuseeland werden Hirsche, Wildschweine und Opossums gejagt.

Opossum

Auf der Suche nach Tieren ist man mitten im Nirgendwo. Bäume, Büsche, hier und da mal ein Fluss. 5 Stunden durch so unberührte Natur zu klettern war zwar anstrengend, aber auch total schön. Nur die Natur, das Rauschen der Bäume im Wind, Vögel die singen, das raschelnde Gras und das Knacken des Geästs und sonst nichts. Wenn man an der Spitze eines Hügels angekommen war, wurde man mit einer wahnsinnig schönen Aussicht belohnt. Es war eine sehr interessante Erfahrung und ich denke ich werde noch einige Male mit auf Jagd gehen.

Mitten im Nirgendwo

Imke Folkers