Au-pair in Neuseeland: Abenteuerliches Wochenende in Rotorua und Opotiki

Au-pair in Neuseeland: Abenteuerliches Wochenende in Rotorua und Opotiki

Freitagfrüh ging es los Richtung Nord-West. Ziel: Rotorua – 3 ein halb Stunden von Gisborne entfernt.Eine schöne Stadt mit fast 60.000 Einwohnern. Bekannt für ihren Schwefel-Geruch, denn Rotoru liegt in einem der geothermisch aktivsten Gebieten der Erde. Zunächst wollten wir uns die Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe aus der Nähe angucken. Also ging es los zu dem Pohuto Geysir. Es war beeindruckend wie hoch das heiße Wasser geschossen ist.

Unsere Unterkunft in Rotorua war besser als perfekt. Eine richtig, typisch neuseeländische Farm mit Gemüse-Garten, Kühen, Schafen und kilometerlangen, grünen Wiesen. Neuseeländer sind sehr gastfreundlich. Nach dem Abendessen saßen wir vorm Kaminfeuer und haben ein Rugby-Spiel angeschaut. Am nächsten Tag war Action angesagt. Zunächst ging es los zum Zorbing. Einen Berg runter rollen in einer riesigen Luftkissen-Kugel. Ein interessantes Erlebnis, dass sich auf jeden Fall lohnt! Danach ging es weiter mit Mountain-Biking in den Redwoods. Zwei Stunden lang ging es auf und ab, anstrengend – aber sehr angenehm mitten in der Natur zu sein! Die riesigen Bäume sind atemberaubend schön! Abends ging es dann zu einem Thermalbad – wohl verdiente Entspannung unterm Mondschein mit Blick auf den See.

Am Ostersonntag wurden Schokoeier versteckt und gesucht. Nach einer erfolgreichen Eierjagd ging es weiter nach Opotiki. Eine Stadt weiter nördlich in der Bay of Plenty. Dort sind wir mit einem Kajak nan der Küste entlang gepaddelt, haben in Höhlen nach Muscheln gesucht und sie von den Felsen gepflückt.

Am nächsten Tag klingelte der Wecker extra früh um halb 5 morgens. Denn die perfekte Zeit, um auf Hirsch-Jagd zu gehen ist kurz vor Sonnenaufgang. Wir haben einige Spuren gesehen. Bäume, an denen sie ihr Geweih geschärft haben, Exkremente und sogar Fußspuren. Trotz all den Hinweisen blieb die Jagd leider erfolglos. Aber nach 6 Stunden durch den Wald bergauf, bergab klettern, laufen und rennen fühlt man sich trotzdem gut. Es ist wie eine lange Wanderung mitten in der Natur – mit wahnsinnig schönen Ausblicken, wenn man an der Spitze eines Berges angekommen ist! Nach der Jagd sind wir zur Erfrischung ins Meer gesprungen. Am Ostermontag gegen Nachmittag haben wir uns dann auf den Rückweg nach Gisborne gemacht. Und nun geht es auf nach Sydney für zwei Wochen!