Landesrunde Mathe-Olympiade 2014/2015: Ulricianer war dabei!

Landesrunde Mathe-Olympiade 2014/2015: Ulricianer war dabei!

Meine Teilnahme an der Mathe-Olympiade 2014/2015

Anfang des Jahres bekam ich von Frau Jary eine Mail: „Herzlichen Glückwunsch, Du bist dabei!“

Ich hatte es geschafft – als einer von 210 Schülern in Niedersachsen und als einziger unseres Ulricianum-Gynnasiums – mich für die Landesrunde der Mathe-Olympiade 2014/2015 zu qualifizieren, die am 20./21. Februar in Göttingen stattfinden würde. Informationen darüber gab es auf der Homepage http://www.mo-ni.de. Die Zeit bis dahin wurde richtig lang…
Am Freitag ging es los. Mein Papa und ich hatten alles gepackt und im Auto verstaut. Noch dreimal schaute ich, ob ich das Wichtigste dabei hatte: Geodreieck und Zirkel.
Da wir einen recht langen Anfahrtsweg hatten, durften wir – wie die älteren Teilnehmer, die an beiden Tagen Arbeiten schreiben – schon am Vortag anreisen und in der Jugendherberge übernachten.
Wir kamen so rechtzeitig an, dass wir vor der Anmeldung noch einen Bummel durch die Innenstadt machen konnten. Gegen 18 Uhr traf dann der Bus mit den anderen älteren Teilnehmern ein, dann wurden die Schlüssel für die Zimmer verteilt. Wir hatten ein schönes Dreibettzimmer im Obergeschoss bekommen. Dann gab es ein gemeinsames Abendessen (Spagetti Bolognese). Unsere Betten mussten wir noch selber beziehen, nach ein wenig Unterhalten legten wir uns auch schnell schlafen, da der Wecker auf 05:30 Uhr gestellt war.

Am nächsten Morgen gab es ein tolles Frühstücksbuffet (sogar Waffeln durfte man sich selbst backen), dann ging es auch schon mit dem Bus zum Mathematischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen.
Die älteren Schüler mussten sofort in die zweiten Klausuren, die Fünft- und Sechstklässler hatten noch eine Stunde Zeit. Nach der Anmeldung und der Begrüßung im Hörsaal gingen wir in ein Nebengebäude. Ich wurde mit zwanzig anderen Schülern in den Klassenraum „Kleiner Felix 1“ geführt, wo wir unsere Mappen bekamen. Neben dem Aufgabenzettel lagen darin mehrere karierte und weiße Blätter. Dann ging es auch schon los.

In der ersten halben Stunde durften wir Verständnisfragen auf einen Zettel notieren und abgeben, diese wurde auch schnell beantwortet. Während der Arbeitszeit war es herrlich ruhig im Klassenraum (das bin ich gar nicht gewöhnt, war aber sehr entspannend). Nachdem ich die Aufgaben gelöst und noch einmal kontrolliert hatte, habe ich die Mappe abgegeben und bin wieder ins Hauptgebäude zu meinem Vater gelaufen.

Gegen Mittag gab es im „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung“ das Mittagessen: Nudeln Bolognese.
Um 13:45 Uhr wurden alle Teilnehmer zum großen Gruppenfoto hinter dem Institut zusammengerufen. Die Fotos wurden von einem Mitglied des Orga-Teams aus dem zweiten Stock geschossen.

Ab 14:00 Uhr nahmen wir an einem Vortrag über „Kryptografie“ teil. Das ist die Wissenschaft, Informationen so zu verschlüsseln, dass sie der Gegner nicht verstehen kann. Außerdem zeigte der Vortragende Dr. Henrik Brosenne, wie man eine leichte Verschlüsselung auch knacken kann.

Um 16:00 Uhr gingen wir gemeinsam zur „Aula am Wilhelmsplatz“. Das ist ein großer, wirklich beeindruckender Saal, in dem alle Schüler und Begleitpersonen Platz fanden.
Anne Prepeneit und Daniel Homann haben die Bekanntgabe der Preise moderiert, begleitet wurde dies durch Darbietungen auf Klavier und Cello.

Leider habe ich eine Anerkennungs-Urkunde knapp verpasst, aber ich werde auf jeden Fall versuchen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Bedanken möchte ich mich insbesondere bei dem Orga-Team der Mathe-Olympiade und bei allen Helfern und Korrektoren inklusive Frau Viola Jary und beim „Verein Ehemaliger Ulricianer“, der die Teilnahme an der Mathe-Olympiade unterstützt.

Jens Stein, Klasse 5d

Quellen: die Bilder sind teilweise von der Homepage der Mathe-Olympiade http://www.mo.ni.de