UPDATE: 28. 5.: Musicalpremiere – Radiobeitrag & Artikel der Lokalzeitungen

UPDATE: 28. 5.: Musicalpremiere – Radiobeitrag & Artikel der Lokalzeitungen

28_radio_ostfrieslandHeute Abend ist die Premiere von „der kleine Tag“ – und hier gibts allerlei Informationen, die im Vorfeld in den Medien auftauchten – zunächst was auf die Ohren: Ein Feature von Radio Ostfriesland über das Musical, die Macher und alles, was hörenswert ist:

 

Sechs Stunden Feinschliff für das Ensemble der Musical Company

Von Bettina Keller

Bildung Auricher Gymnasiasten probten ihr neues Stück

 

 „Der kleine Tag“ hat morgen Premiere. Einer der Komponisten übernimmt dabei die Rolle des Erzählers.

 

Aurich – „Achtung, von vorne“, ruft Tillmann Anders, Leiter der Musical-AG am Gymnasium Ulricianum, den acht Mitgliedern der Showband zu. Fetzige Gitarrenriffs und eingängige Melodien erklingen. Bei der ersten Gesamtprobe des Schüler-Musicals „Der kleine Tag“ im Auricher Güterschuppen ist das Tagesziel klar umrissen. „Wir wollen heute einmal durch das ganze Stück kommen“, sagt Anders zu den Akteuren. „Damit uns klar ist, wer wann wo sein muss.“

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Angesetzt sind dafür satte sechs Stunden. Ein echter Proben-Marathon, doch die Schüler sind mit Feuereifer bei der Sache. Während Anders vor der Bühne einzelne Lieder ein letztes Mal proben lässt, werden dahinter die Requisiten sortiert. „Die Partyartikel für die erste Szene kommen auf diesen Stuhl“, schlägt Nina Kornelli vor. Die Musiklehrerin kümmert sich um die Organisation. Sektgläser, Bauarbeiter-Helme, Warnwesten und ein Plüschhund finden ihren Platz, damit sie nachher schnell greifbar sind. Auch am Bühnenbild wird noch gearbeitet. Kunstlehrer Stefan Harbers beschwert die von den Kunstkursen gemalten Bilder mit Holzlatten. Dann ist es so weit: Die Darstellerinnen tanzen in weißer Kleidung zum Song „Erste Reihe – Spitzenklasse“.

Die Musical Company, wie sich die AG nennt, ist neu am Ulricianum. Sie besteht aus einer achtköpfigen Showband mit Schülern der achten bis elften Klassen sowie einem Bühnenensemble aus elf Schülerinnen der sechsten und siebten. Unter Regie von Tillmann Anders proben sie bereits das gesamte Schuljahr. Ausgesucht hat er das Stück „Der kleine Tag“, eine Kurzgeschichte von Wolfram Eike aus den 1980er Jahren, die zusammen mit Hans Niehaus und Rolf Zuckowski zu einem Musical vertont wurde. Das Besondere ist: Niehaus wird bei der Premiere an diesem Donnerstag die Rolle des Erzählers übernehmen. Inhaltlich geht es um einen kleinen Tag, der mit allen Tagen zusammen im Lichtreich lebt. Jeder darf nur einmal zur Erde reisen. Der kleine Tag ist überzeugt, dass dabei etwas geschieht, was ihn unvergesslich macht. Es ist ein philosophisches Stück über die eigene Identität.

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Am Musical beteiligt sind sieben Lehrer und 22 Schüler. „Wir haben viel Energie reingesteckt und großen Aufwand betrieben“, erklärt Anders. „Die Zuschauer dürfen sich auf eine opulente Aufführung freuen.“

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Premiere ist morgen um 19.30 Uhr im Güterschuppen. Am Freitag um 19.30 Uhr ist dort eine zweite Aufführung. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Ostfriesen Zeitung (online) – 27. Mai 2015

 

Heimatblatt am 27. Mai 2015:

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Ostfriesische Nachrichten – 28. Mai 2015:

Heute ist „Der kleine Tag“

Von Karin Baumann
Musical Company des Ulricianums feiert Premiere / Komponist spielt heute selber mit
Aurich. Heute ist der große Tag für den kleinen Tag. Mit dem Kindermusical „Der kleine Tag“ feiert die Musical Company des Auricher Gymnasiums Ulricianum heute um 19.30 Uhr im frisch renovierten Güterschuppen Premiere.

Seit Tagen arbeiten elf Schauspielerinnen aus den Jahrgängen 6 und 7 zusammen mit den Mitgliedern der Band und den Technikern im Güterschuppen intensiv am letztenFeinschliff. Begonnen haben die Vorbereitungen bereits am Anfang dieses Schuljahres.

Heute feiert die Musical Company des Gymnasiums Ulricianum Premiere mit ihrem Stück "Der kleine Tag". Los geht es um 19.30 Uhr im Güterschuppen. Foto: Baumann

Heute feiert die Musical Company des Gymnasiums Ulricianum Premiere mit ihrem Stück „Der kleine Tag“. Los geht es um 19.30 Uhr im Güterschuppen. Foto: Baumann

Wenn der Vorhang heute Abend hochgeht, soll alles sitzen – denn die Darsteller hoffen nicht nur auf viele Besucher für die öffentliche Premiere, sondern haben auch noch einen prominenten Gast: Hans Niehaus, der zusammen mit Rolf Zuckowski das Musical komponierte, wird bei der ersten Aufführung den Erzähler spielen. Bei der zweiten öffentlichen Aufführung am morgigen Freitag, 19.30 Uhr, übernimmt Ulricianums-Lehrer Wilfried Lange diesen Part. Er leitete jahrelang das Theaterprojekt 75 am Gymnasium. Jetzt hat bei der Realisierung des Musicals Studienrat Tillmann Anders den Hut auf. Er leitet die Show Band und die Musical-Gruppe. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen Sebastian Berger für die Technik und Nina Konelli für die Koordination hinter der Bühne.

Eine Zusatzprobe gab es auch noch mit dem Komponisten des Stücks, Hans Niehaus (links). Er wird bei der Premiere in Aurich dabei sein und heute den Erzähler-Part übernehmen. Foto: privat

Eine Zusatzprobe gab es auch noch mit dem Komponisten des Stücks, Hans Niehaus (links). Er wird bei der Premiere in Aurich dabei sein und heute den Erzähler-Part übernehmen. Foto: privat

Die Schüler hätten alle extrem viel Freizeit für das Stück geopfert, sagte Anders. Ein Workshop mit Hans Niehaus und ein gemeinsames Probenwochenende seien nur der Auftakt für die heiße Phase um Pfingsten gewesen. Zwei elektronikbegeisterte Schüler aus dem 11. Jahrgang hätten bis spät am Abend die Bühnentechnik eingerichtet und arbeiteten sogar noch an den Feiertagen, damit der Bühnennebel zur rechten Zeit aufsteigt und alle Scheinwerfer richtig treffen. Die Bühne wurde in den Zuschauerraum ausgebaut. Drei Kunstkurse kümmerten sich um das Bühnenbild. Nicht zu vergessen die acht Schüler der Show-Band aus den Jahrgängen 8 bis 11. Sie begleiten die Sängerinnen bei echten Ohrwürmern wie „Tage, die man nicht vergisst“ und „Erste Reihe, Spitzenklasse“, aber sie führen sie auch durch schwierige Passagen mit südamerikanischen Rhythmen. Es geht in dem Musical um die Schar aller Tage, die irgendwo im Verborgenen auf ihren großen Auftritt warten – oder auf diesen bereits zurückblicken. Die besonderen Stars sind die Tage mit besonderen Ereignissen: als die Menschen das Feuer zu beherrschen lernten oder als die optischen Linsen erfunden wurden. Der 23. April wartet sehnsüchtig auf seinen großen Moment und erträumt sich viele besondere Ereignisse. Aber auf der Erde trifft er nur das Übliche: Liebespaare, Familien beim Picknick, Menschen, die umziehen, oder die über das Wetter schimpfen und sich später über die Sonne freuen. Der 23. April schaut alles neugierig an, greift den Menschen hier und da unter die Arme und ist am Abend zufrieden. Aber als er zu den anderen Tagen zurückkehrt, wird er auf die letzten Plätze im Lichtreich verwiesen – schließlich ist am 23. April nichts Besonderes passiert.

Begleitet werden sie von der achtköpfigen Show-Band. Foto: Baumann

Begleitet werden sie von der achtköpfigen Show-Band. Foto: Baumann

Später wird sich diese Einschätzung noch umkehren. Aber warum nur? Was hat diesen 23. April wirklich außergewöhnlich gemacht?

Die Auflösung gibt es heute und morgen Abend um 19.30 Uhr. 220 Zuschauer fasst der Auricher Güterschuppen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Einlass ist ab 19 Uhr. Für die Ulricianer der Jahrgänge 5 bis 7 gibt es zusätzlich drei schulinterne Aufführungen.

Im Musical geht es um viele verschiedene Tage, die im Lichtreich darum wetteifern, wer von ihnen der bedeutendste ist. Der "kleine Tag" (stehend) wartet auf seinen großen Moment und hofft auf spektakuläre Ereignisse. Der "geheimnisvolle Tag" ist schon klüger: Nicht alles, was zunächst positiv erscheint, ist lanfristig ohne negative Folgen. Foto: Baumann

Im Musical geht es um viele verschiedene Tage, die im Lichtreich darum wetteifern, wer von ihnen der bedeutendste ist. Der „kleine Tag“ (stehend) wartet auf seinen großen Moment und hofft auf spektakuläre Ereignisse. Der „geheimnisvolle Tag“ ist schon klüger: Nicht alles, was zunächst positiv erscheint, ist lanfristig ohne negative Folgen. Foto: Baumann