Führung durch das EEZ

Führung durch das EEZ

Das Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum (EEZ) wird eine neue riesige Attraktion für Aurich – und für das Ulricianum. Ab dem nächsten Jahr soll ein Teil des Unterrichts im EEZ stattfinden, das großartige Möglichkeiten bereithält.

Während die Naturwissenschaftler des Ulricianums seit Jahren an Konzepten für die Arbeit am EEZ arbeiten, wollen auch andere Fachgruppen das EEZ in ihren Lehrplan einbinden. Am Montag befand sich die Fachgruppe Philosophie im Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum in Aurich/Sandhorst. Die Gruppe, bestehend aus Frau Niemeyer (Fachobfrau), Frau Heidrich, Frau Kraffczyk, Herrn Anders, Herrn Hähnel, Herrn Homann und Herrn Ubben, wurde von Herrn Stefan de Jonge und Frau Pia Lamberts durch das noch nicht ganz fertige Zentrum geführt. Das EEZ befindet sich auf einer künstlich angelegten Insel und verfügt außerdem über eine Photovoltaikanlage und ein Regenauffangbecken, so dass das ganze Zentrum mit selbst gewonnener Energie versorgt werden kann.

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Die Idee des EEZ entstand eigentlich in Emden. Es sollte wie eine Kugel (Sonne) mit Planeten herum gebaut werden. Dieser Plan konnte aber aufgrund der Verkehrsanbindung nicht durchgesetzt werden. Der nächste Bauort war die Auricher Innenstadt, welcher dann doch weiter nach außerhalb zum jetzigen Standort Sandhorst verschoben wurde. Auf dem Gelände gibt es vier Gebäude, Bau 1 bis 4.

In Bau 1 gibt es Räume für Bio, Chemie und Physik. Außerdem ein Zukunftslabor und ein Laserlabor. Das Highlight war das 3D-Kino, welches über neun Laserbeamer und ein multifunktionelles Audiosystem verfügt.
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In Bau 2 findet man Experimente zum 3D-Druck und naturwissenschaftliche Räume. In diesem Bau kann man auch Boote basteln und diese in dem künstlich angelegten Graben testen. Dies funktioniert durch verschieden hohe Wasserstände.

Bau 3 dagegen ist von Enercon gepachtet. Dort befinden sich Seminarräume und Ausbildungsräume für Metallbau-Berufe und Elektrotechnik. Im Bild ist hier auch ein kleiner Hörsaal zu sehen.
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Der Letzte, Bau 4, steht etwas abgetrennt von den anderen Gebäuden. Dies ist das Zentrum für nachhaltige Ernährung.
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Unter anderem durfte die Fachgruppe die Turbine einer Windkraftanlage betreten, welche in das Zentrum mit eingebaut wurde.
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Fotos: Martin Ehmig