Ruderwanderfahrt nach Emden

Ruderwanderfahrt nach Emden

Nachdem wir unsere Übernachtungssachen mit dem Auto nach Emden geschickt hatten (vielen Dank an Lynn´s Papa), starteten die beiden Ruderkurse ihre Ostfrieslandtour. Zunächst musste die Schleuse Rahe überwunden werden. Das Festmachen mit den Enterhaken klappte ganz gut, sodass nach Öffnung der Schleusentore ein ganz neuer Kanalabschnitt vor uns lag.

Die erste kurze Pause gab es in Bangstede mit neuer Anlegetechnik. Auf dem Weg zum Mittelhaus kämpften wir gegen heftigen Gegenwind, der uns dafür die Regenwolken vom Leib hielt. Das Umtragen in die Westerender Ehe war tolle Teamarbeit, die mit leckerem Kuchen von Lennart und Lukas belohnt wurde.

 

Auf dem Weg zum kleinen Meer fuhr ein Vierer einen spektakulären Zick-Zack-Kurs, während die Ruderer in einem anderen Boot mit lauten Gesängen beeindruckten. Zum Glück konnten wir uns am kleinen Meer vor einem Wolkenbruch in Sicherheit bringen, sodass die weitere Fahrt nach Emden ein Genuss war.

Am Kukelorum durch die Schleuse Rahe

Am Kukelorum durch die Schleuse Rahe

 

 In unbekannten Gewässern, auf dem Weg zum Mittelhaus

In unbekannten Gewässern, auf dem Weg zum Mittelhaus

 

Nach der Sicherung der Boote beim Emder Ruderverein suchte sich jeder in der Gymnastikhalle einen Schlafplatz. Den Mädchen überließen die Ruderer großzügig die Weichbodenmatte. Den Bärenhunger konnte nur ein ausführliches, gemeinsames Grillen am Steg stillen. Dass viele Fleischliebhaber unter den Teilnehmern waren, zeigte auch das Frühstück in der Bootshalle. Mehr als 1 kg Mett stärkte die Ruderer.

Frühstück beim Ruderverein Emden

Frühstück beim Ruderverein Emden

Vor der Einfahrt in die Kesselschleuse

Vor der Einfahrt in die Kesselschleuse

 

Festmachen in der Schleusenkammer

Festmachen in der Schleusenkammer

 

Hochschleusen vom Stadtgraben zum Ems-Jade-Kanal

Hochschleusen vom Stadtgraben zum Ems-Jade-Kanal

 

Das Scheusentor öffnet sich -  auf nach Aurich

Das Scheusentor öffnet sich – auf nach Aurich

Die Rücktour nach Aurich startete in der Kesselschleuse. Obwohl der Kessel schnell geflutet wurde und sich dort viele beängstigende Strudel bildeten, blieb es in unserer Schleusenkammer sehr ruhig. Mit Rückenwindunterstützung, Schlachtgesängen und Kuchendoping schafften wir die Schleusung in Rahe noch vor der Mittagspause, so dass schon um 14:00 Uhr für alle das Wochenende begann.

 

hinter Wolthusen

hinter Wolthusen

Nach dem letzten Zwischenstopp dürfen wir den Schleusentermin nicht verpasssen

Nach dem letzten Zwischenstopp dürfen wir den Schleusentermin nicht verpasssen

Gabi Thomas