Nacherzählung der Oper „Der Freischütz“ durch die Klasse 8B

Nacherzählung der Oper „Der Freischütz“ durch die Klasse 8B

Opernhandlungen sind ja häufig recht komplex. Da lohnt es sich, den Inhalt noch einmal genauer anzuschauen und mitunter die Sprache etwas zu modernisieren, damit man auch wirklich versteht, worum es geht. Die Klasse 8b hat zu diesem Zweck die Handlung von Carl Maria von Webers ‚Der Freischütz‘ (unter Kennern auch bekannt als ‚Der Schreifritz’…) noch einmal nacherzählt. Der Anfang war schon vorgegeben…

Max ist ein cooler Typ, für den die Dinge meistens ziemlich gut laufen. Er liebt Agathe und sie ihn. Agathes Vater aber ist total reich und er will nur den Allerbesten für seine Tochter. In zwei Tagen soll Max zeigen, was er wirklich drauf hat. Doch seit einiger Zeit hat er Probleme, irgendwie hat er die Dinge nicht mehr im Griff, manchmal gehen sie auch schief. Da nimmt ihn ein Kollege bei Seite und erzählt ihm, dass er ihm „was“ geben kann und dass er einen Typen kennt, der noch mehr davon hat, dann würde er allen schon zeigen was er drauf hat…“

…Während Max mit dem komischen Typen Geschäfte macht, hat Agathe krass viel Schiss. Das Bild vom Opa knallt zweimal vom Haken und sie träumt, dass Max ihr die Kugel geben will. Max hat die Hosen voll und trifft sich um Mitternacht mit dem komischen Typen in der Wolfsschlucht, um seinen Stoff abzuholen. Es ist Muni für seine Knarre, die jedes Ziel treffen soll. Sechs der Kugeln sind auch voll abgefahren, doch die siebte ist vom Teufel gehackt worden und wird von ihm ferngesteuert. Er selber bekommt vier Kugeln, um den ganzen Scheiß durchzustehen; der komische Typ behält drei für sich. Doch Max verballert einen Teil seiner Muni, weil er dem Vater von Agathe zeigen soll, was er drauf hat.

Am Tag des Probeschusses bleibt ihm nur noch eine Kugel, mit der er eine weiße Taube abballern soll. Agathe läuft ihm vor die Flinte und schreit ihn an, dass er nicht schießen soll. Max drückt ab und Agathe fällt um wie ein nasser Sack. Agathe wird per Herzdruckmassage wiederbelebt und niemand bemerkt, dass Kaspar, der komische Typ, auf den sich Max eingelassen hat, verreckt. Als er abkratzt, verflucht er laut den Himmel. Ottokar lässt sich von Max die Geschichte erzählen und sagt ihm, er soll sich gefälligst aus seinem Land verpissen. Ottokar lässt sich von den anderen nicht dumm anlabern. Erst als der heilige Eremit mal wieder vorbeischaut und sagt, dass der bescheuerte Probeschuss abgeschafft werden soll und Max ein Probejahr anbietet, lässt sich der alte Knacker Ottokar erweichen. Max darf Agathe heiraten.

(Sven J.)

Es handele sich dabei um sieben Kugeln, voll abgefahrene Muni, die immer ihr Ziel trifft. Er müsse dazu aber in die voll abgedreht gefährliche Wolfsschlucht gehen. Max will bei dem Deal mitmachen, da er Schiss hat zu versagen. Doch Kaspar kooperiert mit dem fiesen Kotzbrocken Samiel. Der will die siebte Kugel hacken und fernsteuern, um damit üble Sachen zu machen. Währenddessen hat Max‘ Freundin Agathe richtig heftige Träume in denen sie eine weiße Taube ist, von Max abgeknallt wird und hinfliegt. Dann ist sie wieder sie selbst und ein schwarzer Raubvogel, der so schön chillig aus dem Nichts aufgetaucht ist, wälzt sich in Max‘ Blut. Max muss dem reichen Kuno oft beweisen wie cool er ist und verballert dabei ganze sechs Kugeln. Nur die siebte bleibt ihm noch, die aber von Samiel ferngesteuert wird. Beim voll wichtigen Probeschuss schießt Max dann mit dieser manipulierten Kugel auf die weiße Taube. Da kommt Agathe um die Ecke und ruft: „Nicht schießen! Ich bin die weiße Taube!“, und fliegt zu Boden. Alle denken, Max habe seine Braut abgeknallt, aber die wird vom Guten reanimiert. Stattdessen mault sich Kasper, denn Samiel fand seine Seele viel cooler. Ottokar, der Fürst, hört die ganze Story von Max und wirft ihn dann aus seinem Land. Doch der Eremit, der anscheinend auch mal ein paar coole Sachen gemacht hat, überzeugt den Fürsten, dass Max eigentlich voll gerecht und so ist, dass der Probeschuss abgeschafft werden muss, da die Leute sonst alle in Versuchung kommen, schlechte Dinge zu tun und dass Max ein Jahr Probezeit bekommen solle und dann Agathe heiraten dürfte. Das finden alle cool und freuen sich.

(Tido)