Eine Stadt mit zwei Gesichtern – Projekt der 7c

Eine Stadt mit zwei Gesichtern – Projekt der 7c

Als der Prophet Amos im 8. Jahrhundert vor Christus von Gott ins Nordreich Israel geschickt wird, lernt er die zwei Seiten einer Stadt kennen. Reiche Menschen bauen sich zweigeschossige Häuser, vermehren ihren Besitz durch Glücksspiele und kaufen Luxusprodukte. Es gibt besondere Honigsorten und wertvolle Möbel aus edlen Hölzern und Elfenbein. Auf dem Müllberg streiten sich zwei Frauen um einen Rinderschädel, den sie gefunden haben und an dem noch etwas Fleisch hängt. Ein Mädchen klaut einen Brotlaib, damit es nicht verhungern muss. Einige Männer betrinken sich in der Kneipe, um ihr elendes Leben zu vergessen. Amos erfährt, dass die Armen früher Bauern waren, es ihnen aber immer schlechter geht und gleichzeitig der Wohlstand wächst.

Zur Vergewisserung dieser Geschichte haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c in der vergangenen Woche im evangelischen Religionsunterricht die inhaltlichen Aspekte bildlich umgesetzt, bevor demnächst die Deutung folgt: Was konnten und können noch heute Menschen am Beispiel dieser Geschichte lernen? Wie haben Christen sie in verschiedenen Zeiten zur Motivation für ihr eigenes Leben genommen? Die folgenden Darstellungen stammen von Luca, Marie, Ulrike und Wenke.

Matthias Bollmeyer