Tschick: vom Unterricht auf die Bühne und dann ins Kino

Tschick: vom Unterricht auf die Bühne und dann ins Kino

Am Montag, 21.11.16, und am Dienstag, 22.11.16, haben einige 9. Klassen einen Ausflug nach Bremen gemacht, um dort das Theaterstück „Tschick“, passend zur gleichnamigen Lektüre aus dem Deutschunterricht, zu schauen. Zuvor behandelten die Schülerinnen und Schüler den Roman von Wolfgang Herrndorf im Unterricht. Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem eher unbeliebten Maik und dem russischen Tschick steht im Zentrum der Geschichte. Maik hat keine Freunde und ein schlechtes Verhältnis zu seinen Eltern. In den Sommerferien ist er allein Zuhause, bis Tschick auftaucht und die beiden mit einem geklauten Lada in die Walachei fahren wollen. Auf ihrer Reise lernen sie die verschiedensten Leute kennen, müssen unterschiedliche Probleme bewältigen und werden beste Freunde.

Im „Schnürschuh Theater“ Bremen wurde das Theaterstück von nur vier Schauspielern aufgeführt. Es wurden wenig Requisiten verwendet, was dazu führte, dass unter den Besuchern relativ große Kritik an der Inszenierung geäußert wurde. Leider gab es auch kleinere Probleme mit dem Hintergrund, über die jedoch das schauspielerische Talent der Theatergruppe hinwegtröstete. Alles in allem kommen wir zu dem Fazit, dass es ein gelungener Ausflug nach Bremen war, der durch gutes Theater aufgewertet worden ist.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Am Montag, dem 19.12.16,  war der neunte Jahrgang dann im Kino und hat sichwährend der letzten Doppelstunde den Film zum Drama „Tschick“ angesehen. Mit Popcorn und Cola eingedeckt lauschten alle gespannt dem Film. Anfangs hält sich der Film sehr an das Buch, wohingegen zum Ende des Films manche Charaktere nur kurz oder gar nicht vorkamen. Das Ende wurde, ähnlich wie in dem Theaterstück, abgeändert und gekürzt. Für die, die das Buch gelesen haben, war der Film etwas enttäuschend, im Großen und Ganzen ist er aber sicherlich weiterzuempfehlen.

Text: Katharina Nöhren

Bilder: Lara Berends