„Help“- aber wie?

„Help“- aber wie?

Wir – die Klasse 10a – nehmen am Projekt „Humanitäre Schule“ vom Jugendrotkreuz teil.  Zur Vorbereitung  unseres eigenen Projektes haben wir am Freitag, 10.02.2017, das Planspiel h.e.l.p. vom Jugendrotkreuz Niedersachsen durchgeführt. Der gesamte Projekttag hat im Energieerlebniszentrum Aurich stattgefunden. Ziel des Spiels war es, in Gruppen durch Perspektivübernahme eine soziale Denkweise zu entwickeln und  Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Im Planspiel waren sieben verschiedene Gruppen vertreten: fünf fiktive Länder, die Presse und das IKRK (internationales Komitee vom Roten Kreuz). Die fünf Länder waren in einem Ölkrieg verwickelt, der Verletzte, Flüchtlinge und Armut mit sich brachte. Das IKRK war als Zufluchtsort und für die Versorgung mit Medizin und Nahrung im Krisengebiet verantwortlich und die Presse diente als Informationsquelle und überraschte die Delegationen immer wieder mit spitzfindigen News.

In verschiedenen Arbeitsphasen haben wir uns  in die jeweilige Lage der Konfliktparteien eingearbeitet und zum anderen anhand von Infomaterial über den Beitrag zum Konflikt informiert. Während dieser Arbeitsphasen konnten die Gruppen auf schriftlichem Wege über Mitteilungsbögen oder in genehmigten Zweiparteien-Gesprächen kommunizieren und Lösungsansätze ausarbeiten.

Zwischen den Arbeitsphasen gab es Gesamtkonferenzen, in denen die ausgearbeiteten Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert wurden. Die Presse hatte die Aufgabe, alle Gruppen durch Presseberichte im Fünfzehn-Minuten Takt über die neuesten Geschehnisse zu informieren.

Abschließend haben sich die Gruppen zur Abschlusskonferenz getroffen. Hier konnte auf direktem Wege nachverhandelt werden, bis ein Ergebnis vorlag. Am Ende der Abschlusskonferenz wurden dann die Verträge geschlossen, die die Beilegung des Konflikts für die Zukunft sichern sollte. Gemeinsam als Klasse waren wir erfolgreich und haben zu einer Lösung des Konflikts gefunden.

 

Insgesamt haben wir sehr positive Erfahrungen mit dem Spiel gemacht und wir können sagen, dass uns das Planspiel dabei geholfen hat, kommunikativer miteinander zu arbeiten, uns besser in bestimmte Situationen  hineinzuversetzen und auch einmal auf andere Sichtweisen einzulassen. Wir können das Spiel nur weiterempfehlen und bedanken uns recht herzlich beim Roten Kreuz, dass die Spielmaterialien zur Verfügung gestellt hat und bei Nadine und Linda, die sich während eines Wochenendseminars in Einbeck als Scouts ausbilden lassen haben und uns professionell durch das Planspiel geleitet haben. 

Text: Marina Bünting und Imke Wieghaus