Schüler berichten von ihren Aufenthalten in den wissenschaftlichen Instituten

Schüler berichten von ihren Aufenthalten in den wissenschaftlichen Instituten

Am heutigen Tage (08.03.2017) kam der 11. Jahrgang des Ulricianums zusammen mit den SChülern des 12. Jahrgangs der BBS2 in den Genuss, sich die Schülerberichte über die Stipendiatenprogramme der Auricher Wissenschaftstage anzusehen. Herr Schröder eröffnete die Veranstaltung. Er begrüßte die anwesenden Ulricianer und freute sich, auch die Vertreter der BBS 2 Aurich im Foyer willkommen heißen zu dürfen. Im Anschluss daran wies er auf die Zweiteilung der Wissenschaftstage hin: Während die Öffentlichkeit von den hochkarätigen Vorträgen profitiere, reisten Schüler, die sich im Vorfeld in den Bewerbungsverfahren der Stipendiatengruppe durchgesetzt hatten, durch ganz Europa, um einen Einblick in aktuelle Forschungsbereiche zu erhalten. Eine wichtige Erfahrung, von der die Teilnehmenden ordentlich profitieren können. Die Auricher Wissenschaftstage seien etwas ganz Besonderes, ein sehr großes und vor allem aber auch hart erarbeitetes Privileg. „Schaut es euch an, informiert euch, bewerbt euch…“ ermunterte Herr Schröder abschließend die letzten Schüler, die noch nicht davon träumten, ebenfalls ein Stipendiatenprogramm zu absolvieren.

Als Mitorganisatorin der Auricher Wissenschaftstage übernahm Claudia Groen anschließend das Wort. Sie lobte die Auricher Stipendiaten und machte deutlich, dass die beteiligten Wissenschaftsinstitute nur deshalb so bereitwillig kooperierten, weil die Auricher Schüler ihre Schule so gut verträten.

Im Namen des Planungsteams gab Björn Siebels um Punkt 10:00 Uhr die Bühne frei für die Stipendiaten, die allesamt mit interessanten und gut vorbereiteten Vorträgen einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten ermöglichten.

Carina Eilerts und Ina Schmidt waren am Forschungszentrum Jülich und haben im Bereich der Hirnforschung gearbeitet. Unter anderem waren sie an Forschungsarbeiten des Nobelpreisträgers Peter Grünberg im Bereich der „INM-2Molekulare Organisation des Gehirns“ beteiligt.

 

Janosch Scherler und Nils Rommel waren im „Cern“ zu Gast und haben gemeinsam mit den dort arbeitenden 15.800 weiteren Menschen Teilchenspuren berechnet und grafisch dargestellt. Besonders fasziniert habe sie der CMS, der sie trotz einer 6 Meter dicken Betonschutzwand die ungeheuren magnetischen Kräfte habe spüren lassen.

 

Marcel Westerholt und Jens Strömer waren beim IFW Dresden. Dort trafen sie auf Quantenmaterialien und Mikrostrukturen, konnten Beispielmessungen eigenständig durchführen und einen eigenen PLCC (Plastic Leaded Chip Carrier) bauen.

 

Sophie Twickler und Beate Grojsman waren als Stipendiaten in der Bundesanstalt für Risikobewertung. Sie unterstützten Doktoranden bei deren Versuchsreihen und untersuchten unter anderem die Immunität von Staphylokoken.

 

 

 

Der Frage, welches Gen für die Streifenbildung der Zebrafische zuständig ist, stellten sich Anna Jary und Lena Krüger während ihres Aufenthalts bei der Max Planck Gesellschaft Tübingen.

 

Gemeinsam ein großes Privileg kreieren: BBS 2, Ulricianum Aurich und Sparkassenstiftung Aurich Norden.

Allen Stipendiaten war anzusehen, dass sie die Zeit in den Forschungseinrichtungen sehr genossen haben. Sollten Sie euch mit ihrer Liebe zum Forschungsbereich angesteckt haben und auch ihr einmal außerhalb der Schule erste Versuche als „Juniorwissenschaftler“ wagen wollen, dann meldet euch bei Frau Groen per Mail (claudia.groen@ulricianum-aurich.de) oder besucht sie einfach in ihrem Dienstzimmer (gegenüber des Sek. II Büros).