„Energeia“ im EEZ Aurich- erste Schülerausstellung eröffnet

„Energeia“ im EEZ Aurich- erste Schülerausstellung eröffnet

Wir, die Kurse DE 805 und LA 801 und unsere Tutoren Frau Hagen und Herr Musolf, arbeiten bereits seit geraumer Zeit im Rahmen des Seminarfachs an der Planung und Durchführung unserer Ausstellung „Energeia – Von der Antike bis zur Gegenwart“. Hierbei handelt es sich um eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Begriff Energie, den wir aus den Perspektiven der Physik, Ökotrophologie, Literaturwissenschaft, Linguistik, Geschichte, Philosophie und Sportwissenschaft näher untersucht haben.

Und jetzt ist es endlich so weit!

Am Dienstag, dem 14.11.2017, wurden die letzten Vorbereitungen für unsere Ausstellung getroffen.

Aus diesen leeren Wänden sollte eine Ausstellung entstehen

Anfangs waren die Wände noch leer, dann arbeiteten alle fleißig und begannen Stellwände in die richtige Position zu rücken, die Informationstexte an diese zu kleben und die Modelle aufzubauen. Dann wurden die Laptops der Schule mit dem Beamer des EEZs verbunden, um eine Präsentation an die Wand zu projizieren.

Die ersten Folien wurden sortiert…

… und befestigt.

Die letzten Feinheiten auf den Ausstellungstexten.

Die Kreativität der Schüler war nochmals gefragt: Die Schilder für die Audio-Guides mussten noch entworfen werden.

Und auch die Rückseite der Stellwände sollte den Betrachter ansprechen und seine Neugier wecken.

Am Ende der Doppelstunde stand die Ausstellung, die durch einen Rundgang zu erleben ist: Aus der Hauptausstellung kommend, wird der Besucher als erstes zur Linguistik-Station geführt, deren Beamer den Raum erstrahlt und etymologische Informationen zu dem Begriff Energie präsentiert. An einem Memory, dessen Programmierung Lasse Kracht übernommen hatte, kann der Zuschauer nach der Präsentation ausprobieren, was er von dem Erlernten behalten hat.

Christina, Mareike und Jana bei der Vorbereitung der Laptops für das etymologische Energiememory.

Danach folgt der Bereich Literatur mit einem selbst gestalteten Baummodell, das die Urenergie veranschaulicht.

Der „Chaos Baum“

Und den Leser außerdem über interessante Zusammenhänge zwischen Energie und Literatur informiert.

An der nächsten Station haben unsere Philosophen gearbeitet, die „Energeia“ als Lebensenergie aufgefasst und mittels kleiner Hörtexte, die der Besucher über Audioguides abspielen kann, philosophische Theorien zur Energie diskutiert haben.

Energie bei Seneca…

Im Anschluss daran findet der Besucher der Ausstellung das Ergebnis unserer Physiker, die mithilfe eines Computerprogrammes die Kräfte in einem Aquädukt ausgerechnet und ein optimales Modell entworfen haben.

Die theoretische Planung ist anschließend in Kooperation mit dem ZNT von einem 3 D Druckers gedruckt worden.

Dem Rundgang folgend gelangt der Besucher zum Bereich der Ökotrophologie. Was haben Olympiateilnehmer in der Antike gegessen, was essen Sportler heute. Was hat sich verändert? Mit Fragen dieser Art haben sich die Ernährungsexperten auseinandergesetzt.

Bei der Zubereitung römischer Globuli (eine gesündere Alternative zu den heutigen Berlinern) wurden Pia und Anna vom Zentrum für nachhaltige Ernährung unterstützt und konnten berechnen, wie viel Energie ein Globuli hat und wie viel Energie seine Herstellung kostet.

Der Bereich Sport schließt die Ausstellung mit der Darstellung eines antiken Sportlers und dessen Energieaufnahme und -verbrauch im Vergleich zu heute ab.

Auch in der Antike war die Leistungssteigerung mit unterschiedlichen Substanzen eine gängige Methode unter Sportlern,  

Am Ende ist der Besucher selbst gefragt: Das Sportquiz kann in der Antiken-Box abgegeben werden und die Teilnehmer sichern sich damit die Chance, einen tollen Preis zu erlangen!

Der fertige Ausstellungsbereich

Der Rundgang ist fertig und stolz präsentieren wir die erste Schülerausstellung im EEZ Aurich!

Am Freitag, dem 17.11.2017,  war es dann endlich so weit. Die Presse war eingeladen, um den Beginn unserer Ausstellung zu veröffentlichen. Sina Henkel und Lisa Fleßner eröffneten mit einer gelungenen Ansprache die Ausstellung und informierten die Anwesenden über den Hintergrund und den Ablauf des Projektes sowie über die Zusammenarbeit mit dem EEZ, dem ZNT und ZnE. Sie bedankten sich im Namen aller Schüler und betonten, dass das EEZ  Möglichkeiten biete, die so an der Schule nicht vorhanden seien. Gerade das interdisziplinäre Arbeiten werde dadurch besonders unterstützt, was die Ausstellung ja auch zeige. Im Anschluss daran wurden von den Ulricianern die einzelnen Projekte vorgestellt. Und dann konnte fleißig sortiert, gelesen, gehört, gebaut, gefühlt betrachtet, geschätzt und gespielt werden.

Wir alle sind stolz auf unser Ergebnis und freuen uns, dass unsere Ausstellung „Energeia in der Antike“ seit Freitag und noch bis zum 27. November 2017 im EEZ zu sehen ist. Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß!

 

 Die Kurse DE 805 und LA 801 

Text: Sina Henkel und Lisa Fleßner (LA 801)