Von Magenkrebszelllinien und Risikoforschung

Von Magenkrebszelllinien und Risikoforschung

Im Rahmen der Auricher Wissenschaftstage durfte ich ein zweiwöchiges Praktikum während der Herbstferien am Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) absolvieren.

Das BfR in Marienfelde

Da das Institut über drei Standorte innerhalb Berlins verfügt, verbrachte ich meine erste Woche in Marienfelde, wo ich herzlich von der Fachgruppe 92 aufgenommen wurde. Die Gruppe beschäftigt sich mit Alternativmethoden zu Tierversuchen. Während meines Aufenthaltes habe ich viel mit Magenkrebszelllinien gearbeitet.

MIkroskopaufnahme-der-HTC-116-Zelllinie

Es gehörte zu meinen Aufgabe, die Zellen alle zwei Tage zu „splitten“ und auf zwei oder mehrere Petrischalen zu verteilen, damit sie nicht zu dicht aneinander wachsen und sich so auf den neuen Schalen in einem neuen Medium gut weiter vermehren können.

Meine zweite Woche verbrachte ich im Hauptstandort Jungfernheide,

wo ich in den Fachgruppen 82 und 83 unterkam, die sich mit Kontaminanten und Produktidentität beschäftigen. Meine Aufgabe in dieser Woche war größtenteils die Probenvorbereitung sowie Aufarbeitung. Es mussten 150 Proben von der Pflanze Eupatorium Cannabinum genommen werden, dazu mussten zunächst 150 Tubes etikettiert und das Leergewicht gewogen werden.

Im nächsten Schritt mussten aus den 8kg Proben, jeweils 0,5-1g der Blüten der Pflanze in die 150 Tubes gegeben und erneut gewogen werden.

Das Praktikum hat mich sehr angesprochen und ich konnte viele Erfahrungen sowie Erkenntnisse sammeln, weshalb ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei den Auricher Wissenschaftstage sowie dem Institut bedanken möchte, dass sie mir das Praktikum ermöglicht haben.

Text und Fotos: Huong Huynh