Jugend forscht: Mit fraktaler Geometrie auf Platz 2

„Jugend forscht 2018“ war für mich die dritte Teilnahme an dem Wettbewerb. In der vierten und in der sechsten Klasse zeigte ich den Juroren in Emden bereits die Ergebnisse meiner Experimente. Allerdings habe ich in diesem Jahr – ich bin nun im achten Jahrgang – zum ersten Mal den Fachbereich gewechselt. Statt Physik stand nun für mich die Mathematik im Mittelpunkt. Hatte ich vorher praktische Versuche durchgeführt und zum Beispiel die Saugfähigkeit von Papier untersucht, so musste ich der Jury nun mehr theoretische Gedankengänge präsentieren. Denn mein Thema lautete „Fraktale Geometrie“. Dabei handelt es sich um unregelmäßige Flächen oder Körper, die kleinere Kopien ihrer selbst in sich tragen.

Ich habe mein Projekt zusammen mit Frau Jary in der Mathe-Ag erarbeitet. Das war zwar sehr anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht. Der Wettbewerb war sehr harmonisch, weil die Schüler, die dort waren, sehr freundlich waren und man viel mit einander gelacht hat. Am ersten Tag kamen die Besucher und haben sich die verschiedenen Projekte angeschaut. Der Höhepunkt aber war die Jury-Befragung am Nachmittag. Aber die Anstrengung lohnte sich, am Abend gab es dann ein sehr leckeres Abendessen. Am Freitag konnten sich die Besucher die Projekte noch einmal für zwei Stunden anschauen. Danach ging es ins Neue Theater Emden zur Preisverleihung. Im Theater konnte man die Spannung förmlich spüren, weil alle so aufgeregt waren. Preise wurden in den beiden Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ (über 15 Jahre) zum Beispiel in den Bereichen Physik, Mathematik, Biologie oder Chemie vergeben. Aus dem gesamten Nordwesten Deutschlands waren Schüler nach Emden gereist, um ihre Projekte zu präsentieren.

Ich bin am Ende Zweite im Fachgebiet Mathematik geworden. Leider kommen nur die ersten Plätze eine Runde weiter und dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen. Daher steht für mich fest: Nächstes Mal werde ich bestimmt wieder mitmachen und viel Spaß haben.

Text: Karlotta Hermanns

Foto: Viola Jary

 

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