Klasse 5g: handyfreie Schule?

Die Klasse 5g wagte ein Experiment – eine Woche handyfreie Schule

Da aktuell über ein mögliches Handyverbot am Ulricianum gesprochen wird, wurde auch in unserer Klasse darüber diskutiert.

Dabei haben wir beschlossen, dass es leichter wäre, eine Meinung dazu zu haben, wenn wir es einfach einmal ausprobieren würden.

Wir legten also fest: Die gesamte Klasse nutzt eine Woche lang das Handy in der Zeit von 7:45 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem gesamten Schulgelände nicht – auch nicht in den Pausen!

Wir stellten in dieser Woche fest, dass ein Nachteil der handyfreien Schule ist, dass wichtige Nachrichten an Eltern (z.B. wegen vergessener Materialien) nicht versendet werden können. Allerdings kann dies durch vorherige Planung verhindert werden und im Notfall steht im Sekretariat immer ein Telefon zur Verfügung.

Auf der Seite der Vorteile haben wir im anschließenden Nachgespräch wesentlich mehr zusammengetragen.

Zu beobachten war, dass viele Klassenmitglieder auch zuhause in dieser Woche das Handy weniger nutzten.

Auch auf das Unterrichtsgeschehen wirkte sich die handyfreie Zeit positiv aus. Die ganze Klasse wirkte konzentrierter, weil man zum einen die Pause an der Luft genutzt hatte und zum anderen gedanklich nicht mehr in Handyspielen steckte. Nicht nur unsere Konzentration war besser, sondern auch unsere Laune war dadurch gehoben – es kam weniger zu Streitigkeiten.

Besonders wichtig ist für uns, dass uns auffiel, dass alle wieder mehr aufeinander achteten, anstatt nur auf ihr Handy zu schauen.

Die Pausen wurden wieder draußen als Klasse genutzt und viele spielten gemeinsam, zum Beispiel bei der Drehscheibe. Alle unterhielten sich mehr und unternahmen gemeinsam etwas.

Insgesamt hat uns die handyfreie Woche also als Klasse wieder näher zusammengebracht – damit hatte wohl keiner von uns zuvor gerechnet.

Text: Klasse 5g & Frau Koppaetzky

Fotos: Frau Koppaetzky

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