Wir werden sie vermissen…

Während viele Ulricianer mit ihrem Zeugnis im Gepäck in die Sommerferien radelten, traf sich die Lehrerschaft traditionsgemäß zu einer letzten Dienstbesprechung. Schweren Herzens wurden dort diejenigen verabschiedet, die im kommenden Schuljahr das Lehrteam des Ulricianums nicht mehr unterstützen werden und das sind bei einem so großem Kollegium immer eine ganze Menge. Auch in diesem Jahr galt es, gleich von vier geschätzten Kolleginnen und Kollegen Abschied zu nehmen. 

Herr Schröder bedauerte, dass Frau Faour sich aus privaten Gründen nach Leer versetzen lassen hat und sprach von einem „großen Verlust für das Ulricianum“.
Stellvertretend für die Fachgruppe Französisch überreichte Frau Steevens-Schnell französische Spezialitäten. Im Gepäck hatte sie außerdem Schülerzitate, die Frau Faour eine individuelle, schülernahe und äußerst unterhaltsame Pädagogik bescheinigten.
Auch der innige Abschied von der Fachgruppe Kunst ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass Frau Faour uns und wir Frau Faour künftig vermissen werden!
Feierlich überreichte Herr Schröder die Urkunde, mit welcher er Herrn Peters in den Ruhestand verabschiedete. Mit Heinz Peters, der bereits sein Abitur am Ulricianum gemacht habe und nach einem kurzen Intermezzo während des Referendariats gleich wieder nach Aurich zurückgekehrt sei, verlasse ein echtes Urgestein die Schule, so der Schulleiter.
37 Jahre lang hat Heinz Peters neben vielem anderen in den Fächern Biologie, Erdkunde und Mathematik unterrichtet, um nun, wie er selbst sagt, „etwas leidvoll aber auch voller Dankbarkeit in die ewigen Sommerferien zu verschwinden.“ Stellvertretend für viele im Kollegium verabschiedet Herr Dietl seinen „väterlichen Freund“ und überreichte zum Abschied einen Gutschein für die Baumschule von der Fachgruppe Biologie. Möge Herr Peters ihn gut investieren und noch viele glückliche Stunden unter seinem Ulricianumbaum verbringen können.
Auch im Personalrat werde er fehlen, für viele sei er ein Vorbild, für alle aber ein ständiger Berater gewesen. Mit einem „Kloß im Hals“ verabschiedete Mathias Schoon seinen Mentor.
Nicht in den Ruhestand, aber fast ans andere Ende der Welt: Frau Reiß wird in den kommenden Jahren an der Deutschen Schule in Yokohama unterrichten und dort Bläserklassen einführen.
Während man sich freue, dass sie sich diesen Traum ermöglicht, bedauere man zugleich, eine so organisierte, kreative und schlichtweg sehr gute Kollegin zu verlieren, so Christoph Otto Beyer, der Fachobmann der Fachgruppe Musik.
Mit einem beeindruckenden „Es ist ein Reiß entsprungen“ verabschiedete sich die Fachgruppe und gab Christina Reiß neben lieben Wünschen auch ein musikalisches Sayonara mit auf den Weg.
Auch Herr Schunicht ist in diesem Jahr offiziell verabschiedet worden. Dass er, das zweite Urgestein des Tages, an unserer Schule in viele Bereichen unersetzlich ist, wurde sowohl von der Schulleitung als auch von den Vertretern der Fachgruppen immer wieder betont.
Im Rahmen eines analogen Twitter Tweeds stellten Helge De Buhr und Jens-Uwe Dietl dar, was passieren – oder eben auch nicht passieren – würde, wenn Karl-Heinz nicht mehr da wäre. Das Horrorszenario reichte von einem erfolgreichen Hackerangriff, der den Vertretungsplan auf die 11 russischen Zeitzonen umstellt, bis hin zur Schließung der Schule. Wie gut, dass Herr Schunicht uns auch im kommenden Schuljahr noch als Berater unterstützen wird.
Auch das Sicherheitsteam werde Karl-Heinz Schunicht sehr vermissen. Herr Lüngen überreichte seiner rechten Hand im Team einen Gutschein für eine „Rettung mit der Feuerwehrleiter“. Was könnte es schöneres geben!
Am Ende der Dienstbesprechung folgte die Lehrerschaft nur allzu gerne der Einladung zum Frühstück, das die Verabschiedeten liebevoll vorbereitet hatten. Weitere Umarmungen, Händeschütteln, herzliche Wünsche und… dann galt es aufzubrechen. Und egal ob nun nach Leer, in die ewigen Sommerferien, in die häusliche Werkstatt oder nach Yokohama… wir wünschen Euch alles alles Gute auf Eurem Weg und werden Euch vermissen!!!

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