Von Kępno bis Karpacz: Polenaustausch 2019

Kępno, eine polnische Kleinstadt in der Nähe von Breslau. Das war unser Ziel, als wir am 23. September 2019 um 7:45 Uhr in einem Kleinbus von der Sparkassen-Arena abfuhren. Nachdem wir zwölfeinhalb Stunden Fahrtzeit hinter uns gebracht hatten, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Bei leckerem Essen unterhielten wir uns auf Englisch, Deutsch und notfalls mit Händen und Füßen. Apropos Essen: Über Hunger konnten wir auf der ganzen Fahrt nicht klagen. Die Polen essen gern, reichlich und sehr leckere Gerichte.

Nach einer kurzen Nachtruhe wurden wir am Dienstag von der Direktorin der polnischen Schule und direkt danach von Kępnos Landrat begrüßt. Dabei wurde der Wert einer deutsch-polnischen Freundschaft hervorgehoben. Eine besondere Rolle spielte auch, dass der Austausch zwischen Aurich und Kępno dieses Jahr zum fünfundzwanzigsten Mal stattfindet.

Am Mittwoch ging es auf große Fahrt ins Riesengebirge. Auf dem Weg hielten wir in Breslau und besichtigten den Marktplatz sowie ein berühmtes Rundgemälde.

 

Rundgemälde (Panorama Raclawicka in Wroclaw)

Im Riesengebirge angekommen wurde es anstrengend.

Innerhalb von zwei  Tagen wanderten wir zu einer malerischen Hütte an einem Bergsee, wurden von einem Bergführer auf den Gipfel der Schneekoppe geführt und besichtigten die Stadt Karpacz sowie eine alte Wang-Kirche.

 

Wang Kirche: Norwegische Stabkirche im Riesengebirge

Total kaputt, aber mit wunderschönen Eindrücken angefüllt starteten
wir ins Wochenende bei den Gastfamilien. So lernten wir den polnischen Alltag
kennen und unternahmen einige Ausflüge.

Am Montag und Dienstag durften wir den polnischen Unterricht besuchen. Danach gab es ein Programm für die Austauschschüler:

Wir bastelten kleine Blumenbilder und wurden vom Elternrat zum Essen eingeladen. In Polen war Montag Männertag. Darum richtete die Schule in der Aula eine Disco für die Schülerinnen und Schüler aus, an der wir gerne teilnahmen.

Man sollte meinen, dass zehn Tage eine lange Zeit sind,
aber sie vergingen wie im Fluge. Schon war Mittwoch, der 2. Oktober 2019, und
wir mussten wieder nach Hause fahren. Gott sei Dank sehen wir einen Großteil
unserer neuen Freundinnen und Freunde schon am 27. November 2019 wieder. Dann
beginnt der Rücktausch und wir können ihnen unsere Heimat zeigen.

Text: Melanie Frerichs

Wir danken dem DPJW für die Förderung dieser Fahrt!

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