„Data Dealer“ im EEZ

Am 20.12. sind wir, das ist die Klasse 10f, mit Frau Pedersen in das Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum (EEZ), das MINT-EC-Partner des Ulricianums ist, gefahren. Sie hatte uns die Woche vorher erzählt, dass wir dort ein Spiel spielen werden.

Als wir beim EEZ ankamen, gingen wir gemeinsam in das Zukunftslabor und bekamen dort alle moderne Tablets, auf denen wir dann das Satire-Spiel ,,Data Dealer. Legal, illegal, scheißegal!“ spielen konnten.

Es ist ein Online-Spiel, in dem es darum geht, persönliche Daten von anderen Personen zu sammeln und natürlich mit diesen Daten Geld zu verdienen. In der Datenbank werden alle persönlichen Daten und Informationen gespeichert. An diese persönlichen Informationen kommst du durch Agenten, die du im Spiel vom Schwarzmarkt bekommst, und Gewinnspiele, Online-Partnerbörsen und einem Sozial Web. Es gibt noch eine Reihe anderer Personen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen bereit sind, Daten von Kunden, Klienten oder Patienten an dich zu verkaufen.

Deine gesammelten Daten kannst du dann an Banken, Konzerne, Versicherungen und Behörden verkaufen. Ziel des Spiel ist es, der größte Datenhändler zu werden, dies gelingt durch Verkaufen der schon gesammelten Daten, Erweitern des Imperiums und viele persönliche Daten und Informationen zu sammeln. Das Spiel vermittelt das Wissen über Datenschutz spielerisch. Zum Beispiel kann man in der Datenbank die Datenkategorien anklicken und sich dort den Infotext  durchlesen. Dieser Infotext enthält Informationen darüber, was diese Datenkategorie im echten Leben über dich aussagen kann. Laut den Autoren des Spiels beruhen die verarbeiteten Informationen alle tatsächlichen Begebenheiten. Das Spiel hat Spaß gemacht und es war spannend zu sehen, wie das alles miteinander zusammenhängt und wie schnell Daten an Dritte weitergeleitet werden können. Ebenfalls war es interessant zu sehen, was alles für Daten gesammelt werden können.

Das Spiel haben wir natürlich nicht einfach so gespielt, wir konnten viel über Datenschutz lernen und hatten dafür auch ein Arbeitsblatt, wo wir uns alles Wichtige notieren konnten. Wir haben gelernt, welche Daten alle herausgefunden werden können und wie das alles passiert. Öfter gab es längere Wartezeit, aber dieses war nicht all zu schlimm, da man sich immer wieder bestimmte Informationen durchlesen konnte. Ebenfalls verhindert die Wartezeit, dass man den ganzen Tag davor sitzt. Es ist also auf keinen Fall ein Spiel für mehrere Stunden, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss.

Text, Fotos: Amke Decker

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