Christine Korte – Lektüreempfehlungen aus dem OFF

Frau Korte hat den Klassen 10a und 10f Mitte März über IServ Leseempfehlungen für die coronafreie Zeit geschrieben. Nun freut sie sich über Rückmeldungen, die z.B. über WhatsApp eintrudeln. Machst du auch mit? Hier sind ihre Tipps. 

„Die unterrichtsfreie Zeit kann und sollte genutzt werden. Mein Tipp: Lest!
Ich nenne hier einige Autoren und Titel, die ich gern gelesen habe und von denen ich denke, dass sie auch euch interessieren und fesseln könnten. Vielleicht versucht ihr das Eine oder das Andere und schreibt eine Rezension, Fragen, selbstgeschriebene Fortsetzungen, Rollenprofile usw., die ihr via IServ an die Klassengruppe schickt. Ihr könntet selbständig kleine Vorträge zur Schwerpunktthemen erarbeiten, die ihr nach Absprache halten könnt, wenn wir uns in der Schule wiedersehen.

Warum ihr das tun solltet?
* Damit eure Gehirne in Gang bleiben, statt durch Unterbeschäftigung zu verschrumpeln.
* Um eure sprachliche Grundleistung zu verbessern. (Lesen, schreiben, lesen, schreiben, lesen, schreiben …)
* Damit wir in Kontakt bleiben.
Andreas Eschbach
* Ausgebrannt. Ein Roman über die Situation auf der Erde, wenn es keine Energie mehr gäbe.
* Das Jesus-Video. Ein Roman über die Idee, ein Video von Jesus könnte existieren. Krimi. Ist auch prominent verfilmt.
* Eine Billion Dollar. Was täte man, erbte man eine gewaltig große Summe. Sehr spannend und klug beschrieben. Roman.
* Hide Out, Black Out, Time Out. Trilogie über die Möglichkeit, durch die Implantation von Chips in die menschlichen Schläfen, das Wissen für alle gleichermaßen digital verfügbar zu machen. Eine kleine Gruppe von Widerständigen wehrt sich dagegen.
* Herr aller Dinge. Tochter von reichen und Sohn von armen Leuten sind befreundet. Inwieweit muss der gesellschaftliche Unterschied eine Rolle spielen?

Frank Schätzing: „Der Schwarm“

„Das Meer schlägt zurück – in Frank Schätzings meisterhaftem Thriller erwächst der Menschheit eine unvorstellbare Bedrohung aus den Ozeanen.“ (Quelle: amazon)

Sehr spannend und gut lesbar.

Kressman Taylor: Adressat unbekannt

„Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme.“ (Quelle: amazon)

Ziemlich kurz, ziemlich beeindruckend gemacht.

Ayelet Gundar-Goshen: Löwen wecken

„Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen Einwanderer. Es gibt keine Zeugen, und der Mann wird ohnehin sterben – warum also die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch tags darauf steht die Frau des Opfers vor der Haustür des Arztes und macht ihm einen Vorschlag, der sein geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft.“ (Quelle: amazon)

Voller moralischer Konflikte, die einen selbst fordern. Totale Empfehlung.

Janne Teller: Nichts. Was im Leben wichtig ist.

„Die dänische Autorin erzählt von dem Siebtklässler Pierre Anthon, der die Schule verlässt. Tag für Tag sitzt er nun unter einem Pflaumenbaum, philosophiert über den Sinn des Lebens und darüber, ob es sich überhaupt lohnt, etwas zu tun – in die Schule zu gehen zum Beispiel. Einige Mitschüler beschließen, Dinge zu sammeln, die ihnen wichtig sind, um Pierre Anthon zu beweisen, dass es im Leben doch Bedeutung gibt. Wer opfert, fordert vom Nächsten etwas für den „Berg der Bedeutung“, auf dem alles gesammelt wird.“

(Quelle: https://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Janne-Teller-Nichts.-Was-im-Leben-wichtig-ist, 16.3.2020)

Eskaliert auf interessante Art und Weise. Lesen!“

Eine der ersten Rückmeldung zum Gelesenen hat Leyla Ismayelova verfasst:

Leyla Ismayelova, 10f, schreibt am 8.4.2020

„Ich bin Frau Kortes Buchempfehlungen nachgekommen und habe „Herr aller Dinge“ von Andreas Eschbach gelesen. Der Roman war sehr interessant und leicht zu lesen. Kurz gesagt: Es geht um eine reiche Diplomatentochter und einen Jungen aus etwas ärmlichen Verhältnissen, die sich im jungen Alter anfreunden und einander in der Zukunft immer wieder, trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege, über den Weg laufen. Es ist eine Mischung aus Science Fiction und Lebens- und Liebesstory, also ist für jeden was dabei :-). Die Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich nun dabei bin, „Eine Billion Dollar“, ebenfalls von Andreas Eschbach geschrieben, zu lesen. In dieser Lektüre geht es um einen jungen Amerikaner in New York, der sich gerade noch so über Wasser hält, indem er Pizzen ausliefert. Er verliert seinen Job und weiß nicht, was er machen soll, bis er eines Tages zu einem Anwaltsgespräch eingeladen wird, bei dem man ihm mitteilt, dass er von einem Vorfahren aus dem 16. Jahrhundert eine Billion Dollar geerbt hat. „Was täte man, wenn man so viel Geld hätte, wie im Roman beschrieben? Eine große Frage, die nicht leicht zu beantworten ist.“ – schrieb Frau Korte – und genauso sehe ich es auch. Ebenfalls eine sehr spannende und interessante Geschichte. Im Allgemeinen gefällt mir Andreas Eschbach als Autor, da er so fesselnd erzählt, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Nebenbei sind seine Bücher eine sehr gute Möglichkeit, um sich diese langweilige Zeit zu vertreiben… 😉 „

Und Paula Reinhardt schreibt am 07.04.2020:

Text und Screenshots: Christine Korte

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