Innovation in Corona-Zeiten

Vor wenigen Tagen wurde im Raum M 14 (Zwischenbau) vom Landkreis Aurich in Absprache mit dem Ulricianum ein erstes Luftreinigungsgerät aufgestellt. Es filtert die Raumluft und sorgt somit auch für eine Verminderung der Ansteckungsgefahr durch Viren. Angesichts der gewaltigen Ausmaße (die an einen Kleiderschrank erinnern) überrascht die ziemlich geringe Geräuschentwicklung dieses Gerätes. Das rund 3.700 € teure Luftreinigungsgerät ist als Prototyp zu verstehen. Der Landkreis Aurich als Schulträger wird in Zusammenarbeit mit der Schule, dem Auricher Gesundheitsamt und Fachplanern vor weiteren Beschaffungen Messungen vornehmen, um die Wirksamkeit zu überprüfen. Das Ulricianum dürfte unter den Schulen der Region damit eine Art Vorreiterrolle einnehmen. Wenn sich die Maschine bewährt, wird es voraussichtlich weitere Exemplare geben. Der Raum M 14 wurde übrigens ausgesucht, weil er a) im Zwischenbau liegt, der für „Querlüftungen“ von allen Gebäudebereichen am wenigsten geeignet ist, und weil er b) von allen Zwischenbau-Räumen am stärksten belegt ist. Übrigens (ganz wichtig!): Eine solche Mega-Maschine ersetzt keineswegs das ‚echte‘ Lüften! Frischluftzufuhr ist immer noch das Beste! Doch soll ihr Einsatz dazu führen, dass das Lüften auf die Pausenzeiten begrenzt werden kann, was Ruhe und Kontinuität im Unterricht unterstützt – insofern ein echter Fortschritt. Und: An die ‚Nachhaltigkeit‘ ist gedacht: Auch „nach Corona“ wird ein solches Gerät zur Verbesserung der Luftqualität in Räumen mit großem Publikumsverkehr erheblich beitragen.

Text und Foto: Rüdiger Musolf

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