Verein ehemaliger Ulricianer

 Bericht über eine wegweisende Online-Hauptversammlung 2021 des VEU

An der ersten Online-Mitgliederversammlung des VEU am 27.12.2021 nahmen 31 Personen teil, so eine hohe Anzahl gab es in den letzten Jahren nicht mal auf den regulären Hauptversammlungen.

Um 19:05 Uhr begrüßte die Vorsitzende Elisabeth Braukmüller die anwesenden Mitglieder und Gäste, bedankte sich sehr herzlich für die so tolle Teilnahme und stellte im Anschluss die Beschlussfähigkeit fest. Vor der Genehmigung stellte Sie den Antrag, den Punkt 7 der Tagesordnung (verliehene und zu verleihende Preise), vorziehen zu dürfen.

Dies wurde einstimmig beschlossen, danach wurde die Tagesordnung genehmigt. Daraufhin verkündet Elisabeth, wer in diesem Jahr den Preis des VEU bekommen soll: Die drei Entwicklerinnen des neuen Forums des VEU: Amelie Alberts, Marie Bärwald und Pia Jacobs, die das „Facebook nur für aktuelle und ehemalige Ulricianer*innen“ in sehr vielen Stunden programmiert haben.

vorne von links: Die drei Preisträgerinnen Amelie Alberts, Marie Bärwald, Pia Jacobs, hinten: Jens Lienemann (Projektleitung J-Team), Maike Vuest (Pressereferentin J-Team), Tido Cammenga (Initiator des Forums und ehemaliger Vorsitzender des VEU), Neelke Harms (ON) und Rüdiger Musolf (Schulleiter).

Der Vorstand des VEU dankt den dreien ganz herzlich für diese tolle Arbeit, das von aktiven Ulricianer*innen und Ehemaligen in Zukunft in vielfältiger Weise genutzt werden kann! Die Verleihung der Preise wird in 2022 in feierlichem Rahmen stattfinden.                                                                   

Unter Punkt 3 der Tagesordnung hat Herbert Kampen die Notwendigkeit der Umstellung des Wirtschaftsjahres auf das Kalenderjahr erklärt, dieses wurde in 2019 umgesetzt. Zuerst ging Herbert Kampen auf das „Rumpfgeschäftsjahr“ vom 01.12.2019 bis 31.12.2019 ein, das dazu diente, wieder auf ein volles Kalenderjahr zu kommen. Im Dezember gingen hauptsächlich Beiträge und Spenden ein / fast 14. 000 Euro (nach dem Versand des Ulricianers) und die Druckkosten des Ulricianers wurden bezahlt /fast 6.000 Euro. Im Geschäftsjahr 2020 wurden wieder viele Anträge auf Unterstützung gestellt, aber wegen Corona fanden viele Veranstaltungen nicht statt, so das im Vergleich zu normalen Jahren „nur“ ca. 4.500 Euro an Projektunterstützungen ausgezahlt werden konnten. Bei Spenden und Beiträgen von fast 20.000 Euro (hier für das Gesamtjahr) wurden ca. 6.000 Euro für Druck und 2.850 Euro Versand des Ulricianers ausgegeben, im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr sind hier die Portokosten enthalten. Für Zukunftsinvestitionen in Höhe von 6.200 Euro wurde eine tolle, neue Homepage von der Firma Designstuuv entwickelt, die in Zukunft mit dem „digitalen Forum“ weiter ausgebaut wird.             

Unter Punkt 4 berichteten die Kassenprüferinnen  von einer wieder tadellosen Kassenführung durch den Schatzmeister. Sie dankten dem Schatzmeister für die vielen geleisteten Stunden und beantragten folgerichtig die Entlastung des Schatzmeisters. Eine Entlastung des Schatzmeisters und zusätzlich des gesamten Vorstandes wird beantragt und einstimmig beschlossen.

Unter Punkt 5 berichtet die Vereinsvorsitzende von Ihrem und unserem Wunsch, das Corona im Jahresverlauf 2022 nicht mehr unser Leben bestimmen möge und  von dem trotz Corona erfolgreich angegangenen Zukunftsprojekten wie der neuen Homepage und dem neu programmierten Forum, das im Laufe des Jahres 2022 in Betrieb gehen soll. Mit dem Dank an die Vorstandsmitglieder für ihre ehrenamtliche Arbeit, insbesondere an Tido für seine erfolgreichen Bemühungen zur personellen und organisatorischen Neuaufstellung, übergab Elisabeth an Tido Cammenga, der den Punkt 6 „Wahlen und Erläuterung der neuen Vereinsstruktur“ übernahm.

Tido beschrieb noch einmal die prekäre Lage des VEU als der Vorstand ihn um Hilfe gebeten hat und die  Notwendigkeit der Neuausrichtung des VEU.  In einem enormen Zeitaufwand hat er die einzelnen Prozesse der verschiedenen Positionen aufgeteilt und 30 Mitglieder für diese Tätigkeitsteilbereiche im persönlichen Gespräch gewonnen.

Kernelement ist die Verabschiedung von einer „pyramidalen Struktur“ des Vereins zugunsten einer satellitförmig aufgestellten Struktur, mit „Zentrumstätigkeiten“ und „selbständig geführten Projekten in der Peripherie“.  Tido, selber u.a. auch Organisationsberater, erläuterte, dass die einzelnen Projekte eine eigene Projektleitung haben, die heute gewählt werden können. Jedes Projekt kann intern entscheiden, diese Projektleitung so zu behalten oder auch intern rotieren zu lassen.  Entscheidend, so Tido, ist die Übernahme der Prozessverantwortung durch die Projektleitungen und die Vereinsvorsitzende bzw. den Vorsitzenden des VEU.  „Dies fordert Zeit in Richtung Koordination und andere befähigen, es selber zu tun“, so Tido.  Tido weiter: „Dies führt dazu , dass alle mit der Zeit routinemäßig die Verantwortung für den eigenen Teilbereich wahrnehmen. Was ein wichtiger erster Schritt ist so Tido, ist, dass die einzelnen Tätigkeiten jeder Person zeitnah mit den genauen Abläufen (was genau?, wann?, wo?, wie?, von wem, mit wem?) 2022 beschrieben werden.

Tido Cammenga und Schulleiter Rüdiger Musolf vor der Ulricianum-Eule in Egels (Foto: Neelke Harms, ON)

Dies ist ansatzweise schon erfolgt, da die Vorarbeit dazu von Tido noch unter seiner Amtszeit als Vorsitzender vorbereitet wurde, muss nun aber neu, aktuell und vor allem der aktuellen Neuausrichtung angepasst, zeitnah umgesetzt werden.  Auch müssen dabei, wie im Projekt „Feier am 27.12.“ die Tätigkeiten einzelnen Personen, klar zugewiesen werden. Tido hat zur Erleichterung für alle soweit dies im Vorfeld zur Wahl hing,  bereits eine Übersicht aller Namen und Funktionen mit Mail und Telefonnummer erstellt, damit ein Networking hier schnell und zielgerichtet starten kann.

Die erste Wahl unter Punkt 6, die Wahl der Kassenprüferinnen, ging ganz schnell: Ute Janssen und Ulla Harberts stellten sich wieder zur Wahl, wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Danach erläutert Tido, das insgesamt 30 Personen für die Arbeit im Vorstand des VEU gewonnen werden konnten. Er verwies noch einmal darauf, dass dies nur im persönlichen Gespräch und mit einer klaren Idee vom Arbeitsaufwand geht.  „Motto: Viele können einige wenige Arbeitsschritte machen, aber einige wenige können nicht mehr alles machen.“ , so Tido.  Tido stellte nun die verschiedenen Projektteams vor, die life und online tagen  und er führte aus, dass es zukünftig nur noch drei große Vorstandstreffen mit den Projektleitungen und den die Themen betreffenden Vorstandsmitgliedern gibt. Tido verweis darauf, dass auch Hybridsitzungen möglich gemacht werden müssen, so dass man sich im Ulricianum trifft, aber andere per Whiteboard zuschaltet. Dies ist die Aufgabe der Vorsitzenden, dies zu organisieren bei den drei großen Vorstrands- und Austauschtreffen.

Das größte Projektteam mit 13 Projektmitgliedern hat die Themen Netzwerk, Internet, Forum und „J-Team“, das 2022 am Gymnasium gebildet wird. Das „J-Team“ aus perspektivisch gewählten Schüler*innen der Jahrgänge 10-13, soll Aktionen, Auszeichnungen etc.  von der Idee bis zur Durchführung selber planen und perspektivisch auch Gelder vergeben können für Projekte an unserer Schule.  Das bedeutet, dass das J-Team damit auch Schule selber mitgestalten kann und dafür nun auch die Mittel besitzt. Das alles wird in 2022, juristisch begleitet,  angeschoben. Auch das Forum soll, nachdem es in 2021 programmiert wurde, 2022 mit kleinen Verbesserungen, die sich aus dem Praxiseinsatz ergeben, an den Start gehen. Tido hat die drei Entwicklerinnen bereits gebeten, ein Schreiben dafür vorzubereiten, was an alle Mitglieder versendet wird.

Alle Personen, die sich bereit erklärt haben mitzuwirken, wurden einstimmig als Gesamtaufstellung gewählt.

Wir danken an dieser Stelle insbesondere auch der Lehrerin Frau Hagen für Ihre bisherige und zukünftige Unterstützung.  

Auch für die Organisation der VEU-Hauptversammlung und der anschließenden VEU-Feier inkl. Pressearbeit, Preise und VIDEOERSTELLUNG FÜR DIE Homepage wurde ein Organisationsteam aus 6 Personengebildet, das einstimmig als Gesamtaufstellung gewählt wurde.

Das neue Projekt „aktive und ehemalige Lehrer*innen in den VEU“ übernimmt mein ehemaliger Mathelehrer, Herr Grünhage. Auch er wurde einstimmig gewählt.

Für juristische Fragen konnte Herr Jan Schapp gewonnen werden, der nun für juristische Fragen und Beratungen zur Verfügung steht und von den einzelnen Projekten um Unterstützung gebeten werden kann.  Dies gilt auch für grundsätzliche vereinsrechtsrelevante Themen.

Für das Projekt „Der Ulricianer“ unsere Vereinszeitschrift, steht weiterhin Herr Paffenholz zur Verfügung, der zukünftig von Frau Stresow unterstützt wird.  Auch dieses Team wurde einstimmig als Gesamtaufstellung gewählt.

Der Posten des Schriftwarts wurde auf mehrere Personen mit jeweils eigenen Zuständigkeiten verteilt, auch dieses Team wurde einstimmig als Gesamtaufstellung gewählt.

Herr Kampen wird nach einigen Jahren und der in den vergangenen Jahren durch Ihn erfolgten vollständigen Digitalisierung der mit dem Schatzmeister  zusammenhängenden Arbeiten (u.a. wurde die Mitgliederverwaltung in eine Software überführt) in 2022 seinen Posten an den Apotheker Bakker aus Aurich abgeben. Er wird als stellvertretender Schatzmeister dem Vorstand erhalten bleiben. Vervollständigt wird das Team von Herrn Zaremba, der zukünftig Aufgaben des Schatzmeisters übernimmt. Auch dieses Team wurde einstimmig als Gesamtaufstellung gewählt.

Nach den ganzen Wahlen bedankte sich Tido Cammenga bei allen, die sich zur Wahl gestellt haben, und übergab an die Vorsitzende, Frau Braukmüller. Diese rief den Punkt 8 „Verschiedenes“ auf, unter dem Herr Delbanco, darum bat, die Geburtsnamen bei den Todesanzeigen mit abzudrucken. Diese Idee wurde zustimmend zur Kenntnis genommen, leider liegt dem VEU der Geburtsname nicht immer vor, so dass dies nur dann gemacht werden kann, wenn der Mitteilung eine Todesanzeige beigelegt wird.

Bezüglich des kurz aufkommenden Themas „Neue Mitglieder gewinnen“, sagte Tido, dass dies immer auch persönlich gemacht werden muss. Das bedeutet, dass beim Abiball der VEU mit der Vorsitzenden und einem Trupp aus Abiturienten*innen und Lehrer*innen, die vorher angesprochen wurden, nach dem Essen herumgehen und alle persönlich ansprechen. Dies fällt in den Aufgabenbereich der Vorsitzenden.

Der Bericht des Schulleiters durfte natürlich auch nicht fehlen, und so sahen die Mitglieder des VEU Herrn Musolf zum ersten Mal in einer Videokonferenz. Es gab positives zu berichten: Die Leistungsanforderungen im Abiturjahrgang 2021 waren identisch mit denen vor Corona, und die Leistungen in den Abiturprüfungen waren sogar geringfügig besser als vor Corona…. Höhepunkte in der Schule waren auch in diesem Jahr wieder das Abitur, und alles, was damit in Zusammenhang steht, z.B. auch die Feiern an der Kieskuhle, und die gemeinsame Einschulung aller Fünftklässler in der Sparkassenarena, die Egelser Schüler sind anschließend in „Ihre“ neue Schule gefahren worden.

Mit einem Dank an alle Beteiligten ging diese bisher einmalige Hauptversammlung des VEU zu Ende, wir können optimistisch in die Zukunft schauen, der VEU-Vorstand ist besser besetzt als in allen Jahren seines Bestehens, mit dem neuen, von den drei Ulricianerinnen programmiertem Forum können wir den Schülern etwas bieten, was es so noch nicht gab, und was es so wohl nur an wenigen Schulen gibt.

Die Vorsitzende erklärte, dass sie ihr Amt Ende 2022, spätestens aber Ende 20223 niederlegen möchte, da ihr die Zeit für die Tätigkeit fehlt. Frau Braukmüller bittet darum, dass sich interessierte VEUler bei ihr melden mögen.

Ralf Paffenholz

%d Bloggern gefällt das: