Landwirtschaft hautnah – von der Kuh zur Milch

Am vergangenen Freitag, den 8. Juli, besichtigte der Erdkunde Leistungskurs Ek102 einen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb in der Region.

Ziel der Tagesexkursion war es, den betrieblichen Ablauf eines Milchviehbetriebes kennenzulernen und zu erfahren, wie viel Arbeit nötig ist, bevor die Milch zur Molkerei transportiert wird. Die Schülerinnen erfuhren dabei z.B., dass eine durchschnittliche Milchkuh 650 kg wiegt und am Tag zwischen 50-80 kg Futter zu sich nimmt. Das Futter wird dabei aus Mais- und Grassilage zusammengemischt. Durchschnittlich 28 L Milch pro Tag kann eine einzelne Kuh geben.

Das gemeinsame Mittagessen im Hofgarten lud zu weiteren Gesprächen ein. Besonders spannend war aber sicherlich das Erlebnis eine Geburt. Während der Besichtigung des Melkstalls konnte der Kurs miterleben, wie eine Mutterkuh ein gesundes Bullenkalb – nicht ganz ohne Dramatik, gebären konnte. Während der Geburt saßen alle mucksmäuschenstill im Stall. Nach dem anschließenden Eintreiben konnten die Schülerinnen dann noch das Melken miterleben und als Abschluss selbst Kälber mit der Flasche füttern.

Insgesamt war dies ein gelungener Tag, bei dem klar wurde, dass Landwirte ein große Leistung vollbringen – und dass auch mehr als 8 Std. täglich, damit wir unsere Milch, Käse, Jogurt und andere Milchprodukte täglich frisch im Supermarkt kaufen können! Danke an Maren Osterbuhr, die uns mit so viel Liebe und Engagement ihren Hof gezeigt hat.

Ina Memenga

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