Warum Französisch lernen?

flagge_france 160 Millionen Menschen in über 40 Ländern der Welt sprechen es.
Nach Englisch kommt Französisch zusammen mit Spanisch weltweit die größte Bedeutung zu. Vielen internationalen Organisationen dient Französisch als Verkehrssprache.

Schulische Perspektive

Französisch ist eine lebende Fremdsprache. Somit ist der Unterricht –ähnlich wie im Englischen und anders als im Lateinischen – auf Kommunikationsfähigkeit sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich ausgerichtet.
Der Französischunterricht bedient sich hierbei ähnlicher Methoden und Strategien wie der Englischunterricht. Wenn ein Schüler/eine Schülerin also Spaß hat am Sprechen und Schreiben im Englischen, so wird er/sie vermutlich auch an der französischen Sprache Gefallen finden, auch wenn Französisch – wie auch Latein – eine anspruchsvollere Sprache ist, was die grammatischen Strukturen betrifft.

franz2Im Fach Französisch besteht die Möglichkeit, gegen Ende der Mittelstufe an einer Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen, die auf das Ablegen des 1. Sprachdiploms DELF vorbereitet. („Diplôme d’Etudes en Langue Francaise“) Die DELF-Zertifikate sind die einzigen offiziell anerkannten Diplome für Französisch als Fremdsprache mit internationalem Wert. Sie können sowohl in Frankreich als auch in 100 anderen Ländern abgelegt werden und bescheinigen französische Sprachkompetenz in Wort und Schrift. Die Diplome gelten als zusätzliche Qualifikation für Praktika und Studien im Ausland bzw. bei Bewerbungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Die Tatsache, dass Französisch eine lebende Fremdsprache ist, hat zur Folge, dass sich im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich vielfältige Möglichkeiten der Information bzw. der Kommunikation ergeben:

• Klassen- und Kursfahrten
• Austauschfahrten (derzeit mit einer Schule in Lunéville)
• Briefkontakte / e-mails
• Internet
• Radio / Fernsehen (z. B. TV 5 / Arte) / Kino / Presse
• Musik (von klassischen Chansons bis hin zur kreativen Hip Hop – Szene)
• längerfristige Austausche oder Studienaufenthalte

Eine Sprache lernen heißt nicht nur, in Wörterbüchern und Grammatiken nachzuschlagen. Durch Sprachen eröffnen sich andere Kulturen, Lebensstile, Mentalitäten.

Berufliche Perspektive

Mit dem Zusammenwachsen Europas gewinnen länderübergreifende Geschäftsbeziehungen mehr und mehr an Bedeutung, deshalb werden Fremdsprachenkenntnisse für Studium und Beruf immer wichtiger. Englischkenntnisse werden heutzutage zumeist vorausgesetzt; als zusätzliche Qualifikation können nur weitere Fremdsprachen dienen.

Deutschland und Frankreich pflegen enge wirtschaftliche, kulturelle, politische und wissenschaftliche Beziehungen. So ist es nicht verwunderlich, dass bei den Fremdsprachen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt gefragt sind, Französisch mit weitem Abstand vor den anderen Sprachen nach Englisch an zweiter Stelle steht.

Französisch lernen eröffnet größere Chancen für den späteren beruflichen Erfolg. Mit Kenntnissen in dieser Sprache hat man einen zusätzlichen Trumpf in der Hand!

Uschi Klimaschka-Behrends