Frieden schaffen ohne Waffen?

Unter diesem Motto fand am Freitag Abend eine Gedenkveranstaltung zum Angriff auf die Ukraine statt. Organisiert wurde der Abend von der Auschwitzgedenktag-Arbeitsgruppe im Güterschuppen des Ulricianums.

Hilke Lüschen von der KVHS Aurich begrüßte die Zuschauer zu Beginn der Veranstaltung und moderierte diese im weiteren Verlauf des Abends.
Für musikalische Begleitung sorgten Heinrich Herlyn und Hartwig Odenettel mit ihren Liedern zum Thema Krieg und Frieden, bei denen zum Ende des Abends auch die Zuschauer die Möglichkeit hatten mitzusingen.
Eine der Rednerinnen war Halyna Yatsyshyn, eine Ukrainerin, die seit einigen Jahren in Deutschland lebt und seit dem Angriff auf die Ukraine den Transport von Hilfsgüter nach Polen und in die Ukraine organisiert. Sie rief in ihrere Rede vor allem zu einem schnellen Handeln Deutschlands auf, um die humanitäre Lage in der Ukraine zu verbessern.
Aus dem 12. Jahrgang debattierten die Schülerinnen Rena Wieghaus und Paulina Claassen über das geplante 100 Milliarden Euro Projekt der Bundesregierung und kamen zu dem Schluss, dass die Ukraine zwar unterstützt werden sollte, die riesige Investition in die Bundeswehr aber nicht unbedingt der beste Weg ist, dies zu erreichen.
Ein weiterer Gast des Abends war Martina Basso, die zur Friedenskirche gehört und ihre Ansicht zu dem Thema "Frieden schaffen ohne Waffen?" vortrug.
Nach ihrem Vortrag trat Frau Basso in den Dialog mit den Anwesenden, die ihre Gedanken und Überzeugungen vor Beginn der Veranstaltung auf Karten, die aufgehangen wurden, niederschreiben konnten.
Aber auch während der Diskussion konnte sich das Publikum beteiligen. Eine Möglichkeit, die einige Zuschauer dankend annahmen, um ihre Gedanken zu dem Krieg in der Ukraine und dessen Lösung zu teilen.
Auch wenn im Publikum nicht alle gleicher Meinung waren, wie mit dem Krieg umzugehen ist, konnten dennoch alle zustimmen, dass es sich bei der Veranstaltung um einen Erfolg handelte. Zum Dank gab es daher noch ein Geschenk an Frau Yatsyshyn, an die auch die eingenommenen Spenden des Abends gingen, um ihre Hilfsgütertransporte in die Ukraine zu unterstützen.

Text und Bilder: Amelie Alberts

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