Hals und Beinbruch? – Skikurs 2023

„Hals und Beinbruch“. So wurden wir verabschiedet, als wir am Freitag Abend den Parkplatz der Sparkassenarena verließen. Glücklicherweise hat sich diese makabere Prophezeiung nur in Teilen bewahrheitet. Zwar wurden keine Knochen, allerdings Skier gebrochen. Sonst verlief die Fahrt weitestgehend ohne große Verluste. Samstag morgen angekommen wurden wir erstmal mit einer üppigen Portion Nudeln mit Tomatensoße empfangen. Nach dieser Stärkung hieß es allerdings für den Großteil schon Bettzeit. Denn nach 15 Stunden Busfahrt haben, bis auf einige Hardcore-Kickerspieler, alle anderen den neuen Tag kommen lassen. An Besagtem ging es schon früh morgens auf die Piste. Die Schüler/innen waren in insgesamt vier Ski- und eine Snowboardgruppe eingeteilt. Jede fuhr, samt Lehrkraft, vormittags und nachmittags autark, trafen sich aber jeden Mittag zum gemeinsamen Mittagessen. Dort gab es die ein oder andere Leckerei. Unter anderem haben viele das erste Mal den sogenannten „Kaiserschmarren“ probiert, der bei den meisten einen sehr guten und nachhaltigen ersten Eindruck gemacht hat. Auch die andere Gerichte, wie die Spiegeleier oder die Pizza Margherita wurden bei den meisten das „Go-to“. Allerdings sollte vor der sogenannten „Hausch-Wurscht“ gewarnt werden, die leider einem Kursteilnehmer nicht sehr gut bekommen ist. Den lokalen Spezialitäten sollte also nur bis zu einem gewissen (Garheits-)Grad getraut werden. Auf der Piste gab es einen bunten Mischmasch aus Übungen, Tipps, Tricks und freien Fahrzeiten. Mal stand man mit nur einem Ski auf dem Schnee, mal ohne Stecken und mal musste man nach der gedachten „Vogelmama“ schreien, um die Dynamik des Kurvenfahrens zu erlernen. Auch das „Carven“, was auch für die meisten erfahreneren Skifahrer/innen eine Neuheit war, hat man den Schüler/innen beigebracht, um die Piste mit noch etwas mehr Elan und Schnelligkeit herunterzuheizen.

Alles in allem kann man sowohl bei den Anfängern, als auch den Fortgeschrittenen von großen Sprüngen reden. Wer am ersten Tag noch wackelig die Piste herunterkam, konnte beim freien Fahren am letzten Tag sein neu gewonnenes Können unter Beweis stellen. Am Donnerstag Nachmittag, nach der Fahrprüfung konnte man nämlich in Dreier bis Vierergruppen auf einigen Pisten selbst, auch gruppenübergreifend fahren. Besonders schön war es hier auch den Prozess der anderen Mitfahrer/innen sehen zu können, die teilweise am Freitagmorgen noch nie auf Skiern standen, mittlerweile aber schon gut mit den Fortgeschrittenen mithalten konnten.

Das größte Highlight hat sich allerdings am Dienstag und Mittwochabend ereignet: Das große Tischkickertunier! Hierfür wurde ein, durch die Expertise von Herrn Toepel entwickeltes (und nur von ihm wirklich verstandenes), „Doppel – KO“ System gespielt. Nach zwei glorreichen Tuniertagen stand dann selbiger Herr Toepel, mit der Schülerin Leonie Folkerts im Finale, den Underdogs Geesche Günther und Florian Prietze gegenüber. Folkerts und Toepel konnten das Finale am Mittwochabend, nach einem der heiß umkämpftesten Kickerspiele, das jemals an diesem Kickertisch gespielt wurde, für sich entscheiden. Nachdem dann der letzte Skitag sich dem Ende zugeneigt hatte, sind alle Schüler/innen nochmal gemeinsam die Talabfahrt gefahren, was ein weiteres Highlight der Fahrt war. Als dann alle Materialien abgegeben waren, hieß es noch einmal schlafen und dann ging es schon wieder zurück in den hohen Norden.

Lorenz Bahro

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