AWT Praktikum in Berlin

Unsere zweiwöchige Reise in die Welt des Deutschen Bundestags, vom 9. bis zum 20. Oktober, war mehr als nur ein Praktikum. Es war eine einmalige Gelegenheit, die uns die Auricher Wissenschaftstage ermöglichten. Das Privileg, den parlamentarischen Staatssekretär Johann Saathoff begleiten zu dürfen, hat uns einen genaueren Einblick in die Politik der Bundesrepublik Deutschland verschafft, den kein Bericht ersetzen kann.

Der erste Tag startete vielversprechend, als uns Konni und Torsten herzlich im Paul-Löbe- Haus begrüßten. Eine ausführliche Tour durch das Paul-Löbe-Haus und die umliegenden Gebäude öffnete uns die Türen zu einer Welt, die normalerweise den Blicken der Öffentlichkeit verborgen bleibt. Die unterirdische Vernetzung zwischen den Gebäuden war nicht nur durch die die immense Weitläufigkeit sehr beeindruckend, sondern gab uns auch das Gefühl, Teil einer geschichtsträchtigen Kulisse zu sein.

Auch unsere weiteren Tage waren von Vielfalt geprägt. Von Ausschüssen über Anhörungen bis hin zu anderen Möglichkeiten. Schon am zweiten Tag erwartete uns eine Exkursion der sehr besonderen Art: eine Führung durch das Bundespräsidialamt. Besonders die Möglichkeit, auch privatere Bereiche erkunden zu dürfen, verlieh der Erfahrung eine persönliche Note. Eine anschließende Fragerunde in dem Fraktionssaal der SPD mit Johann mit einer Schulklasse vermittelte uns nicht nur interessante politische Einblicke und eine gewisse Methodik mit komplexeren Fragen umzugehen, sondern zeigte auch die enge Verbindung zwischen dem Bundestagsabgeordneten und seinem Wahlkreis.

Der dritte Tag brachte den ersten Höhepunkt des Praktikums: die Teilnahme an unserer ersten Plenarsitzung. Der Anblick des israelischen Botschafters Ron Prosor und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Zuschauertribüne nur wenige Meter von uns entfernt, insbesondere vor dem Hintergrund der damaligen, erst kürzlich geschehenen Hamas-Angriffe auf Israel, hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ein weiteres bedeutendes Ereignis war das Gespräch von Johann mit hochrangigen Vertretern aus dem Bereich Arbeit und Soziales sowie einem Unternehmen aus seinem Wahlkreis. Das Thema, das sich mit Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien befasste, brachte eine faszinierende Perspektive auf die Interessenvertretung von Bürgern durch Politiker.

In den vielen Beratungsgesprächen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen, an denen wir teilnahmen, eröffnete sich uns ein breites Spektrum politischer Diskussionen. Ob es nun der Innenauschuss war oder eine Anhörung zu dem geplanten Onlinezugangsgesetz, jeder Termin trug dazu bei, unser Verständnis von Politik zu verbessern.

Wir hatten auch die Möglichkeit einer Veranstaltung des Seeheimer Kreises beizuwohnen, Thema war die Außenpolitik mit dem Iran und dazu wurden wir exzellent verköstigt.

Auch außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten genossen wir Berlin in vollen Zügen. Da wir den Tag über meist Termine hatten, so nutzen wir unseren Feierabend um die verschiedensten Restaurants auszuprobieren und Berlin bei Nacht zu erleben. Die Erkundung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die Möglichkeit, Berlin auf eigene Faust zu erleben und dabei auch mit anderen Praktikanten im Bundestag in Kontakt zu treten, rundeten die Erfahrung ab.

So kam es auch zu einem Stammtisch, ein Treffen mit ein paar bekannten Praktikanten, in einer kleinen Bar inmitten Berlins. Zukünftigen Praktikanten raten wir, die gegebene Zeit sinnvoll zu nutzen, auch um neue Kontakte zu knüpfen

4- Berliner Fernsehturm Abends

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den Menschen bedanken, die uns während dieser Zeit begleitet haben. Konni, Wiebke, Torsten und natürlich Johann – eure Unterstützung hat unser Praktikum zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ein weiteres großes Dankeschön geht an unsere Schule und die Organisatoren der Auricher Wissenschaftstage für die Begleitung während des Praktikums, aber auch bei der Vorbereitung. Es gibt viele weitere interessante Details, aber an erster Stelle steht unsere aufrichtige Wertschätzung.

Jonas Bigalski und Moritz Engelbart

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